Lokalpatriotischer Tierfreund

«Wow, was für ein schönes Pferd», staunt Luca Willi. Der 12jährige St. Galler ist eben erst auf das Offa-Gelände gekommen und hat sogleich – in Begleitung seines Vaters und seiner kleinen Schwester – die Pferde bestaunt. Besonders angetan hat es ihm der Brabanter-Hengst Quinto.

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Luca Willi Schüler

Luca Willi Schüler

«Wow, was für ein schönes Pferd», staunt Luca Willi. Der 12jährige St. Galler ist eben erst auf das Offa-Gelände gekommen und hat sogleich – in Begleitung seines Vaters und seiner kleinen Schwester – die Pferde bestaunt. Besonders angetan hat es ihm der Brabanter-Hengst Quinto. Das grosse Pferd mit den langen Zotteln an den Beinen steht ruhig in seiner Box und betrachtet die Besucher, wie diese ihn betrachten. «Quinto ist ein Arbeitspferd. Das sieht man schon an der Statur», erklärt Luca fachmännisch.

Auch das Gewicht von fast einer Tonne spreche ganz klar für ein Zugpferd, weiss er. Er selbst reite nicht, aber seine kleine Schwester sei Pferdesportlerin. «Da lernt man das eine oder andere», sagt er. Wider Erwarten nennt Luca nicht Pferde als sein Lieblingstier: «Am liebsten hätte ich einen Rottweiler», sagt er.

An der Offa faszinieren ihn die Tiere am meisten und obwohl einige Pferde in ihrer Box mit einem lauten Knall ausschlagen, bleibt Luca cool: «Die Pferde müssen sich erst noch an die neue Umgebung gewöhnen», weiss er.

Als eingefleischter Stadtsanktgaller hat er bereits eine lokalpatriotische Meinung zur Trendmesse «Die Offa gehört nach St. Gallen. Hoffentlich wandert sie nie wie die Spielmesse in eine andere Stadt ab», stellt er fest. (bär)

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