Lob für die Hubertus-Jäger

Wittenbach Der Vorstand von Jagd Schweiz war zu Besuch beim Jägerverein Hubertus. Beim Wettschiessen siegte der höchste Schweizer Jäger, aber nur des Alters wegen.

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Kürzlich besuchte der Vorstand von Jagd Schweiz, dem Dachverband der Schweizer Jäger, die neue Schiessanlage des Jägervereins Hubertus im Wittenbacher Erlenholz. Nach einer Begrüssung durch den Vereinspräsidenten Peter Weigelt führte Baukommissionspräsident Beat Hirs durch die neuen Anlagen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Für Jagd Schweiz ein Vorzeigeprojekt

Die Vertreter von Jagd Schweiz seien beeindruckt gewesen vom Ausmass der Anlage, der Technik und dem Betriebskonzept. Hanspeter Egli, der in Andwil wohnhafte Präsident von Jagd Schweiz, lobte den St. Gallischen Jägerverein Hubertus für seinen Mut, in eine so grosse Anlage zu investieren, wie es weiter heisst. Sie sei wichtig für die Jagd selbst und die Ausbildung der Jäger. Für Egli sei die Anlage ein Vorzeigeprojekt, an welchem sich andere Kantone und Jagdvereine orientieren sollten.

In der Jagdschiessanlage halten die Jäger regelmässig Schiesstrainings ab. Dies war beim Jägerverein Hubertus schon lange üblich, schweizweit aber erst seit kurzem vorgeschrieben. Die Anlage im Erlenholz wurde deshalb von den Kapazitäten her auch auf Benutzer von ausserhalb, auch aus anderen Kantonen, ausgerichtet. Der Verein rechnete hier vor Baubeginn mit einer Zunahme um rund 50 Prozent.

Anlage hält dem Praxistest stand

Die Schiessanlage wurde nicht nur besichtigt. Um sich ein eigenes Bild zu machen, führten die Vorstände von Jagd Schweiz und Hubertus ein Wettschiessen durch. Im Praxistest hätten sich die Schiessstände mit ihrer Elektronik und dem Lärmschutz bewährt, heisst es weiter. In der Rangliste erreichten die Präsidenten Weigelt und Egli dieselbe Punktzahl, seines Alters wegen sei der Tagessieg an Hanspeter Egli gegangen.

Anschliessend nahmen die Vorstände ein gemeinsames Nachtessen im Blockhaus ein, wo der Austausch über die Sprachgrenzen hinweg eine grosse Rolle gespielt habe. Zum Essen gab es Wildschwein – aus regionaler Jagd natürlich. (pd/jw)