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LIVE-LITERATUR: Die Lesebühne zügelt

Morgen Abend findet die St. Galler Lesebühne Tatwort zum letzten Mal in der Baracca-Bar statt. Im März wechselt sie ins neu eröffnete «Süd».
Luca Ghiselli
Schon die erste «Tatwort»-Ausgabe vor über fünf Jahren stiess beim Publikum auf grossen Anklang. (Bild: Michel Canonica (10. Oktober 2011))

Schon die erste «Tatwort»-Ausgabe vor über fünf Jahren stiess beim Publikum auf grossen Anklang. (Bild: Michel Canonica (10. Oktober 2011))

Luca Ghiselli

luca.ghiselli@tagblatt.ch

Die 46. Ausgabe der Lesebühne Tatwort morgen Sonntag, 20 Uhr, wird gleichzeitig die letzte am angestammten Ort sein. Nach fünfeinhalb Jahren verlässt das «Tatwort»-Ensemble um Etrit Hasler, Richi Küttel und Ralph Weibel die Baracca-Bar. Sie zügeln mit ihrer wilden Mischung aus Live-Literatur, Satire, Comedy und Slam-Poetry ins «Süd» an den Oberen Graben 3. Das Lokal wird derzeit umgebaut und eröffnet Anfang März neu. Die Lesebühne folgt somit dem Weg des ehemaligen Baracca-Wirts Ruedi Gamper, der die Süd-Bar übernimmt.

«Die Zeit war reif für einen Tapetenwechsel», sagt Lukas Hofstetter vom Verein «Slam-Gallen», der die Tatwort-Abende veranstaltet. Nach fast sechs Jahren im «Baracca» bringe ein Ortswechsel frischen Wind in das Literaturprojekt. Dass man Ruedi Gamper in sein neues Lokal folgen konnte, sei ein Glücksfall. Der ehemalige Baracca-Chef komme fast in jedem zweiten Text, der am «Tatwort» gelesen wird, vor, sagt Hofstetter und lacht. Mit der Süd-Bar habe man ausserdem eine Location gefunden, die grösser sei und neu auch eine fixe Bühne anbiete. Abgesehen vom neuen Veranstaltungsort ändert sich an der monatlichen Lesebühne aber nichts. «Wir machen weiter wie bisher», sagt Hofstetter. Bis und mit Mai habe man bereits Gastpoeten gefunden. Auch das Datum für die erste «Tatwort»-Ausgabe am neuen Ort steht schon fest: Sie findet am 12. März statt, Gastpoet ist dann der deutsche Slammer Nektarios Vlachopoulos.

Patrick Salmen ist morgen Gastpoet

Bevor die Lesebühne an den Oberen Graben zügelt, wird morgen Abend aber noch der Abschied vom «Baracca» gefeiert. Als Gast konnten die Veranstalter den Wuppertaler Autor und Kabarettisten Patrick Salmen gewinnen. Der 31-Jährige wurde 2010 zum deutschsprachigen Meister im Poetry-Slam gekürt und ist derzeit mit seinem Bühnenprogramm «Genauer betrachtet sind Menschen auch nur Leute» auf Live-Tour. Dieses Jahr erscheinen ausserdem Salmens Lyriksammlung «Zwei weitere Winter» und sein erstes Kinderbuch «Der gelbe Kranich».

Das vorgegebene Thema für die drei festen Ensemblemitglieder in ihren Solotexten ist diesmal «Beim Psychiater auf der Couch». Der «Tatwort»-Modus sieht vor, dass Hasler, Küttel und Weibel in ihre Texte jeweils drei Worte einbauen müssen, die von Zuschauern vorgeschlagen wurden. Morgen Abend sind dies Extrakurrikular, Rhinotillexomanie (manisches Nasenbohren) und Darmwind. Der Eintritt zur letzten «Tatwort»-Bühne in der Baracca-Bar kostet 13 Franken, Tickets sind im Vorverkauf unter <%LINK auto="true" href="http://www.ticketfrog.ch/slamgallen" text="www.ticketfrog.ch/slamgallen" class="more"%> erhältlich.

www.slamgallen.ch

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