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LETZTER REGIERUNGSRATSSITZ: Mächler schlägt Friedli

FDP-Mann Marc Mächler hat den Sprung in den St.Galler Regierungsrat geschafft. Er holte mehr Stimmen als Esther Friedli von der SVP. Die Lebenspartnerin von Toni Brunner kann es sich aber gut vorstellen, wieder einmal zu einer Wahl anzutreten.
Daniel Walt
Der neugewählte St.Galler Regierungsrat Marc Mächler mit seiner Frau. (Bild: Michel Canonica)

Der neugewählte St.Galler Regierungsrat Marc Mächler mit seiner Frau. (Bild: Michel Canonica)

Toni Brunner wird doch nicht hauptberuflicher Hausmann. Das ist - etwas salopp formuliert - die Haupterkenntnis aus dem Wahlsonntag im St.Galler Pfalzkeller. Brunner, am Samstag als Präsident der SVP Schweiz abgetreten, hatte mit einem Videoclip in den Wahlkampf seiner Partnerin Esther Friedli um den letzten noch zu vergebenden Sitz im St.Galler Regierungsrat eingegriffen. Darin präsentierte er sich als Hausmann. Die Botschaft: Wird Friedli gewählt, gewinnt der Kanton St.Gallen - ansonsten er, weil dann künftig nicht die ganze Hausarbeit an ihm hängen bleibt. Nun hat Friedli die Ausmarchung gegen FDP-Mann Marc Mächler verloren.

FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter gratuliert Parteikollege Marc Mächler zu seiner Wahl in den Regierungsrat. (Bild: Michel Canonica)
Der neue FDP-Regierungsrat Marc Mächler wird von seiner Ehefrau umarmt. (Bild: Michel Canonica)
Esther Friedli und Toni Brunner freuen sich trotz Niederlage über das gute Ergebnis. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler wartet mit seiner Gattin und den drei Kindern auf das Resultat. (Bild: Michel Canonica)
Esther Friedli steht Red und Antwort. (Bild: Michel Canonica)
Sven Bradke (FDP) übergibt Marc Mächler ein Geschenk, daneben steht dessen Ehefrau. (Bild: Michel Canonica)
SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker umarmt Parteikollegin Esther Friedli. (Bild: Michel Canonica)
Der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP/Mitte). (Bild: Michel Canonica)
Der neue Regierungsrat Marc Mächler. (Bild: Michel Canonica)
Mächler Marc, FDP, mit Gattin (rechts), Mutter und Tochter. (Bild: Michel Canonica)
Esther Friedli, SVP, kann sich vorstellen, wieder einmal zu kandidieren. (Bild: Michel Canonica)
Vorne beantwortet Esther Friedli Fragen, im Hintergrund ihr Lebenspartner Toni Brunner. (Bild: Michel Canonica)
Trotz der Nichtwahl können Esther Friedli und Toni Brunner lachen. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler mit seiner jüngsten Tochter. (Bild: Michel Canonica)
Gespräch unter SVP-Kollegen: Stefan Kölliker, Esther Friedli und Toni Brunner. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler gibt ein Interview. (Bild: Michel Canonica)
Esther Friedli verpasste die Wahl in den Regierungsrat. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler ist nach seiner Wahl ein gefragter Mann. (Bild: Michel Canonica)
Die unterlegene Esther Friedli wird befragt. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler telefoniert. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler mit seiner kleinen Tochter. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler nimmt Gratulationen entgegen. (Bild: Michel Canonica)
Marc Mächler mit seiner Ehefrau. (Bild: Michel Canonica)
Der parteifreie Andreas Graf blieb im zweiten Wahlgang chancenlos. (Bild: Michel Canonica)
Die Resultate des 2. Wahlgangs werden präsentiert. (Bild: Michel Canonica)
FDP-Politiker Ueli Strauss. (Bild: Michel Canonica)
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Mächler ist neuer St.Galler Regierungsrat



Ammann und Graf chancenlos
FDP-Politiker Marc Mächler, im ersten Wahlgang noch unter dem absoluten Mehr geblieben, schaffte den Sprung in die St.Galler Regierung im zweiten Anlauf mit 45'475 Stimmen. Auf Esther Friedli von der SVP entfielen 39'773 Stimmen. Unter ferner liefen landeten die beiden weiteren Kandidaten: BDP-Mann Richard Ammann holte 9196 Stimmen, auf den parteifreien Andreas Graf entfielen 9138 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 33,7 Prozent.

"Den Ärmel reingenommen"
Marc Mächler zeigte sich hoch erfreut über seine Wahl in den Regierungsrat. Er habe immer gesagt, dass das Rennen knapp ausgehen werde, sagte der 46-jährige Kantonsrat aus Zuzwil. Er bedankte sich insbesondere bei CVP-Exponenten, die sich für ihn stark gemacht hätten. Mächlers politische Karriere startete 1996 im Gemeinderat von Zuzwil. Bereits vier Jahre später wurde er in den Kantonsrat gewählt. Seit 2005 ist der Vater von drei Kindern Präsident der FDP des Kantons St.Gallen.

Esther Friedli ihrerseits zeigte sich positiv überrascht von ihrem Resultat, das sie aus dem Stand heraus erreicht habe. Friedli hatte nach dem ersten Wahlgang Herbert Huser ersetzt, der miserabel abgeschnitten hatte. "Es hat mir den Ärmel schon etwas reingenommen", sagte Friedli, auf mögliche künftige Kandidaturen für politische Ämter angesprochen. Vorerst freue sie sich aber, wieder mehr Zeit für ihre Kunden zu haben, so die 38-Jährige, die als selbständige Beraterin für politische Kommunikation arbeitet.

Ein Sitz für die SVP
Mit der Wahl von Marc Mächler ist der siebenköpfige St.Galler Regierungsrat wieder komplett. Die parteipolitische Zusammensetzung des Gremiums bleibt in den nächsten vier Jahren gleich: In der St.Galler Regierung sitzen je zwei Vertreter von CVP, FDP und SP - die SVP belegt einen Sitz.

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