Lehrer setzen sich mit dem neuen Lehrplan auseinander

GOSSAU. Rund 220 Lehrerinnen und Lehrer haben kürzlich in Gossau die Schulbank gedrückt. Grund dafür war die Einführung des Lehrplans 21 auf das Schuljahr 2017/2018, wie es in einer Mitteilung der Stadt Gossau heisst.

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GOSSAU. Rund 220 Lehrerinnen und Lehrer haben kürzlich in Gossau die Schulbank gedrückt. Grund dafür war die Einführung des Lehrplans 21 auf das Schuljahr 2017/2018, wie es in einer Mitteilung der Stadt Gossau heisst. Dass die erste vom Kanton organisierte Weiterbildung dazu in Gossau stattfand, sei kein Zufall: Sowohl die Schule Andwil-Arnegg als auch jene in Gossau hätten sich für die Einführungsphase 2015 gemeldet. Aufgrund der Nachbarschaft und der Grösse der Schulen habe man sich für einen gemeinsamen Anlass entschieden.

Blaser fordert Sachlichkeit

Während zweier Stunden hätten die Lehrkräfte einen umfassenden Überblick zum neuen Lehrplan, seinen Rahmenbedingungen, den Lehrmitteln sowie zur Einführung in Schulen und den Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten. Der Gossauer Schulratspräsident Urs Blaser sprach in seiner Begrüssung vom «sachlichen Umgang» mit dem neuen Lehrplan als wohl beste Voraussetzung für die Einführung und Umsetzung – der Lehrplan 21 wird auf politischer Ebene heftig diskutiert.

Weitere Weiterbildungen folgen

Im Rahmen der Weiterbildung demonstrierte Brigitte Wiederkehr, Leiterin Unterricht und Schulentwicklung im kantonalen Amt für Volksschule, dass der Lehrplan 21 auf «Vertrautem und Bewährtem» aufbaue, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die auffälligste Veränderung sei der Wechsel vom stoff- und lernzielorientierten Unterrichten zum kompetenzorientierten Lernen.

Wie dies in den sechs Fächerbereichen und während elf Schuljahren vermittelt werden soll, zeichnete Hannes Good, Projektleiter Einführung Lehrplan, auf. Zudem stellte er die neuen Lehrmittel vor und gab einen Überblick zum Verlauf der Einführungsphase. In den Sommerferien folgt eine erste Weiterbildung für alle Lehrer aus Gossau und Arnegg. (pd/jw)