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Lebenszeichen von ehemaligen Stadtpolitikern

Er befand sich am Sonntag in einem Wechselbad der Gefühle: Hannes Kundert, Präsident des Quartiervereins Riethüsli. Als am frühen Nachmittag von der Stadt mitgeteilt wurde, dass die Güterbahnhof-Initiative bachab geschickt worden war, herrschte Freude bei Kundert.
St. Gallen -Präsident Hannes Kundert Asylzentrum Riethüsli GBS schliesst nach 6 Monaten (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

St. Gallen -Präsident Hannes Kundert Asylzentrum Riethüsli GBS schliesst nach 6 Monaten (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Er befand sich am Sonntag in einem Wechselbad der Gefühle: Hannes Kundert, Präsident des Quartiervereins Riethüsli. Als am frühen Nachmittag von der Stadt mitgeteilt wurde, dass die Güterbahnhof-Initiative bachab geschickt worden war, herrschte Freude bei Kundert. Denn er hatte sich im Abstimmungskampf in den vordersten Reihen für ein Nein zum Volksbegehren eingesetzt. Hannes Kundert, der zwölf Jahre für die FDP im Stadtparlament sass und dieses 2008 präsidiert hatte, ist aber nicht nur an Politik interessiert. Er ist auch ein Anhänger des Fussballclubs St. Gallen. Dieser spielte am Sonntag in der AFG Arena gegen Lugano. Kurz vor dem Anpfiff bediente Kundert die Tagblatt-Stadtredaktion aus der Arena mit dem Smartphone mit einer Medienmitteilung, in der er die Freude der Quartiervereine über das Abstimmungsergebnis kundtat. Das Spiel des FC St. Gallen erfreute Kundert dann weniger. Über ein 3:3-Unentschieden gegen die Ticinesi kamen die St. Galler nicht hinaus. Kundert ist regelmässig im Stadion anzutreffen. Er geht an jedes Heimspiel. Auch an jenes heute gegen GC. (dwi)

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Bei ehemaligen Stadträtinnen und Stadträten fragt man sich ab und zu, was machen die jetzt? Früher lächelte er oder sie einem fast täglich aus der Lokalzeitung entgegen, und jetzt macht er oder sie sich plötzlich rar. Gleich zwei ehemalige Stadtratsmitglieder waren dieser Tage öffentlich «unterwegs». Der eine ist Peter Schorer: Der FDPler stand von 1981 bis 1996 der heutigen Direktion Soziales und Sicherheit vor. In seiner Amtszeit wurden etwa die Fundamente für das St. Galler Modell der Drogenhilfe gelegt. Am vergangenen Sonntag wurde er jetzt im kantonalen Wahlzentrum im Pfalzkeller gesichtet: Er unterstützte dort Tochter Isabel, die bekanntlich den Sprung in den Kantonsrat schaffte. Und ein Lebenszeichen – im Internet – gibt's von Elisabeth Beéry (Bild): Die SP-Frau leitete von 2000 bis 2012 die städtische Bauverwaltung (heute Direktion Bau und Planung). Auf ihrer Homepage elisabeth.beery.ch bietet sie jetzt ihre Dienste als Organisationsberaterin, Coach und Rechtsanwältin an. (vre)

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