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Lautstark für eine starke Linke

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Juso) treten mit einer eigenen Liste und 31 Kandidierenden zu den St. Galler Stadtparlamentswahlen vom 25. September an. Erklärtes Ziel ist ein Sitzgewinn – von zwei auf drei Mandate.
Luca Ghiselli
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtsanktgaller Jungsozialisten. (Bild: pd)

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtsanktgaller Jungsozialisten. (Bild: pd)

Unter den 16 Männern und 15 Frauen, die sich bei den Juso im Herbst zur Wahl ins Stadtparlament stellen, figurieren zwei Bisherige. Tim Rüdiger konnte auf 1. Januar 2015 ins Parlament nachrutschen. Die Bisherige Monika Simmler wiederum wurde im Februar in den Kantonsrat gewählt und tritt im Herbst nicht mehr an. Sie hat jetzt ihren vorzeitigen Rücktritt aus dem Stadtparlament gegeben. Für sie kann Andrea Scheck, seit 2014 Geschäftsleitungsmitglied der Juso Schweiz, nachrutschen und vom Bisherigenbonus profitieren. Erklärtes Ziel der jungen Linkspartei ist es, im Herbst die beiden bisherigen Sitze zu verteidigen und einen dritten dazuzugewinnen.

Vier Wahlkampf-Lokomotiven

Neben Andrea Scheck und Tim Rüdiger haben die Juso an ihrer Nominationsveranstaltung zwei weitere Spitzenkandidierende bestimmt: Viviane Schindler, Präsidentin der Juso des Kantons St. Gallen, und Leo Rüdiger. Die vier bilden «die Speerspitze» der junglinken Liste. «Wir wollen, dass sich die Stadt St. Gallen noch stärker als linke Hochburg im Kanton etabliert. Dafür braucht es eine starke Juso-Gruppe im Stadtparlament», sagt Viviane Schindler.

Wie schon in der Vergangenheit wollen die Jungsozialisten mit einem lauten und auffälligen Wahlkampf punkten. «Wir werden oft auf die Strasse gehen und Aktionen durchführen», kündigt Kandidatin Schindler an. Je weiter oben auf der Liste man stehe, desto mehr Engagement müsse man an den Tag legen.

Dies sei mit ein Grund gewesen, Spitzenkandidierende zu bestimmen. Sie hätten die Aufgabe, sich besonders ins Zeug zu legen, also Wahllokomotive für die ganze Liste zu spielen. «Ausserdem wurde ein Wahlkampfteam zusammengestellt, das aus drei Kandidierenden besteht und für die Koordination unserer Aktionen zuständig ist», sagt Viviane Schindler.

Bildung, Kultur, Migration, öV

Nicht nur personell, auch thematisch orientieren sich die städtische Juso an einem Vierergespann. Miteinander (Migration und Asyl), Kultur, Bildung und Service public sollen die zentralen Themen des Juso-Wahlkampfs werden. Eine Stärke der Juso sei es, Themen aufzugreifen, welche die Kandidierenden selber betreffen, erklärt Schindler dazu. Besonders die Bildung liege vielen persönlich am Herzen, stellten sich doch zahlreiche Auszubildende, Studierende und Schülerinnen auf der Juso-Liste zur Wahl. Ausserdem wollen die Jungsozialisten diesen Herbst auf den öffentlichen Verkehr aufmerksam machen, sagt Schindler. Auch diese Thematik beschäftigt die Juso in der Stadt schon länger: 2011 reichten sie beispielsweise die Initiative «ÖV für alle» ein, die eine freie Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für Personen unter 25 forderte. Beim Volk hatte das Begehren dann allerdings keine Chancen. Auch die Abschaffung des Nachtzuschlags für die öffentlichen Verkehrsmittel wurde in jüngerer Vergangenheit von den Juso schon gefordert.

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