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Lauter Boris Tschirky, zurückhaltende Sonja Lüthi

«Leitartikel: Boris Tschirky hat die besten Voraussetzungen», Ausgabe vom 2. September
Philipp Schönbächler

Bald dürfen St. Gallerinnen und St. Galler eine neue Stadträtin wählen. Ich schreibe nicht nur in der weiblichen Form, weil die Stadt eine weitere Stadträtin braucht. Heute soll eine Frau nicht in erster Linie wegen ihres Geschlechts gewählt werden, sondern vor allem, weil sie fachlich überzeugt. Und das tut Sonja Lüthi durchwegs. Der einzige Kritikpunkt in der bisherigen Berichterstattung, sie sei zu zurückhaltend in den Aussagen, wirke dadurch wenig präsent und technokratisch. Man kann das auch anders auslegen: Sie ist nicht dogmatisch, schiesst nicht aus der Hüfte, denkt bevor sie redet, wägt Vor- und Nachteile ab. ­Sie sucht Lösungen, nicht die Konfrontation, vermittelt, anstatt mit lauten und populären Aussagen zu provozieren. Es irritiert mich, dass ein Charakter, wie Sonja Lüthi ihn hat, heute in den Medien als Minuspunkt ausgelegt wird. Für mich ist er das Gegenteil! In erster und wichtigster Funktion wählen wir eine Stadträtin, von der wir eine gute Arbeit erwarten. Keine polternde Populärpolitikerin mit lauter Stimme und viel Bühnenerfahrung.

Philipp Schönbächler

Burggraben 24, 9000 St. Gallen

An Sitzungen fordert Boris Tschirky aktive Mitarbeit, er hört zu, analysiert schnell und scheut sich auch nicht, unkonventionelle Denkansätze einzubringen. Schliesslich ist er dank seiner Erfahrung in leitenden Funktionen fähig, verschiedenen Meinungen zu bündeln und in realistische Forderungen zu artikulieren. Boris Tschirky packt auch Neues an, scheut sich nicht vor Veränderungen und motiviert Mitarbeiter und Einwohner für gemeinsame Projekte. Wir haben genug Politiker mit «grossen» Visionen, welche bereits bei den ersten Schritten zur Umsetzung kläglich scheitern. Uns steht mit Boris Tschirky ein erfahrener Exekutiv-Politiker zur Verfügung. Er benötigt keine Angewöhnungszeit, sondern wird ab Arbeitsbeginn die vielfältigen Aufgaben als Stadtrat aktiv bewirtschaften. Und dies nicht zu Gunsten von Einzelinteressen, sondern zu Gunsten unserer Stadt St. Gallen. Ich wähle ihn am 24. September aus Überzeugung.

Patrik Angehrn

Stadtparlamentarier CVP

Wenigerstrasse 32a, 9000 St. Gallen

Wenn ich den Leitartikel zur Ersatzwahl in den Stadtrat lese, komme ich zum Schluss, dass Boris Tschirky Favorit ist, weil er jedes Podium mit seiner dröhnenden Stimme dominiert. Inhaltlich bringt er wenig Substanz, konkreten Fragen weicht er gerne aus, aber in Statur und Stimme wirkt er magistral. Sonja Lüthi redet in normaler Lautstärke, sie greift ungern Konkurrenten an, sie ist eher zurückhaltend. Dass sie klare Positionen bezieht, dass sie transparent und konsistent ist, geht offenbar im Lärm unter. Dass ihr Leistungsausweis, trotz 16 Jahre weniger Lebensalter, konkreter und fokussierter ist als die eher beliebige, aber 16 Jahre längere Karriere von Boris Tschirky, scheint mir bemerkenswert. Ich werte die fokussiertere berufliche und politische Laufbahn von Sonja Lüthi als bessere Ausgangslage für zielführende Arbeit im Stadtrat als die wesentlich längere, weniger fassbare Entwicklung von Boris Tschirky. Deshalb wähle ich Sonja Lüthi.

Hans Zuberbühler

Bruggwaldstrasse 58b, 9008 St. Gallen

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