LANGSAMVERKEHR: Strandweg wird sicherer

Rheineck und Thal wollen den Strandweg am Alten Rhein aufwerten. Die gleichzeitige Nutzung von Velofahrern und Fussgängern sei zu gefährlich. Der Anstoss dazu kam aus der Rheinecker Bevölkerung.

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Velofahrer und Spaziergänger dicht nebeneinander: Das kann am Strandweg in Thal/Rheienck gefährlich enden. (Bild: Remo Zollinger)

Velofahrer und Spaziergänger dicht nebeneinander: Das kann am Strandweg in Thal/Rheienck gefährlich enden. (Bild: Remo Zollinger)

Der bei Anwohnern und Touristen beliebte Strandweg neben dem Alten Rhein ist gleichzeitig Velo- und Wanderweg. Er liegt im Naherholungs- und teilweise im Naturschutzgebiet von Thal und Rheineck. Die gleichzeitige Benützung von Velofahrern und Fussgängern ist teils problematisch, weshalb aus der Bevölkerung das Anliegen für eine Trennung der Nutzer eingegangen ist, wie die Stadt Rheineck mitteilt.

Die Tiefbauämter Thurgau und St. Gallen sowie die Regio Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee verfassten 2016 einen Bericht über das Optimierungspotenzial des Bodenseeradwegs. Die Verfasser der Studie sehen in einem attraktiven Bodensee-Veloweg rund um den Bodensee bedeutendes Potenzial für das Freizeitangebot für Einheimische sowie Touristen.

Nach Autobahnerneuerung ist Langsamverkehr dran

Der Stadtrat hält es für sinnvoll, den Abschnitt auf den Gebieten der beiden Gemeinden ab der Gaissauer Brücke bis zum Bodenseeanschluss im Zuge der Instandstellungsarbeiten des Astra, nach Beendigung der Autobahnerneuerung Ende 2018, aufzuwerten. Die Regio Bodensee wie auch das Tiefbauamt St. Gallen stehen dem positiv gegenüber. Die Federführung und Finanzierung für die Projekterarbeitung obliegt aber den Standortgemeinden. Regio Bodensee und Tiefbauamt bieten ihre Unterstützung an. In einem ersten Schritt hat Rheineck die Gemeinde Thal eingeladen, sich anzuschliessen, damit ein Aufwertungsprojekt ermöglicht werden kann.

In Thal steht man dem Projekt wohlwollend gegenüber: «Wir werden bei der Aufwertung sicher mitmachen», sagt Gemeinderatsschreiber Christoph Giger auf Anfrage. Die beiden Gemeindepräsidenten seien diesbezüglich im Gespräch. Den Lead werde die Stadt Rheineck übernehmen.

In einem zweiten Schritt soll dann eine Projektorganisation gebildet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. (jor/Sk.)