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Landi auf dem Weg zur Fusion

Die Landi Mörschwil will organisatorisch mit der grösseren Landi Goldach fusionieren. Bei den Genossenschaftern aus der Region Goldach löst das nach Information an der GV keine Diskussion aus. Entschieden wird in einem Jahr.
Fritz Bichsel

GOLDACH/MÖRSCHWIL. Die Landi-Geschäfte in Goldach waren auch 2015 erfolgreich. Landi- und Volg-Laden erzielten entgegen dem Negativtrend in der Branche mehr Umsatz (1,3 Prozent). Die weiteren Sparten legten mengenmässig ebenfalls zu, machten jedoch wegen tieferer Preise besonders für Treib- und Brennstoffe weniger Umsatz.

Anstoss von Mörschwil

«Der Kampf wird immer härter», sagt Präsident Markus Benz 140 Mitgliedern und Gästen an der Generalversammlung im HPV-Betriebsrestaurant in Rorschach. Noch härter kämpfen muss die kleinere Landi Mörschwil. Ihre Verwaltungs- und Personalkosten sind im Verhältnis zum Jahresumsatz (5 Mio. Franken, in Goldach 12,7) höher. Zudem steht Bauliches an und der Geschäftsführer vor der Pensionierung. Die Mörschwiler Gremien gaben deshalb den Nachbarn den Anstoss, eine gemeinsame Genossenschaft zu bilden.

Der Präsident der Landi Goldach und Umgebung bestätigt dem Tagblatt: «Es ist die feste Absicht, bei einer Fusion alle Sparten auch in Mörschwil beizubehalten. Daran wird sich nichts ändern. solange sie wirtschaftlich betrieben werden können. Und das ist mit einer grösseren, fusionierten Genossenschaft besser möglich.» Das hat für Mörschwil besondere Bedeutung, weil der Volg in der Landi der einzige Dorfladen ist.

Beide Standorte bleiben

Der Verwaltungsrat der Landi Goldach sieht in einer Fusion klare Vorteile. Als solche erläutert Markus Benz den Mitgliedern: Optimierung bei Kosten, Personaleinsatz (ohne Stellenabbau) und Sortiment, Zuzug eines Konkurrenten verhindern oder Ausschöpfung des Marktpotenzials im ganzen Gebiet (Landi Goldach hauptsächlich Rorschacherberg bis Horn/Steinach und Untereggen, Landi Mörschwil nebst der eigenen Gemeinde Nachbarorte im Westen der Region). Mitglieder äussern sich nicht, was wohl Zustimmung signalisiert. Nun wird ein Fusionsvertrag erarbeitet. Dann werden beide Generalversammlungen im Frühjahr 2017 entscheiden.

Landi Goldach und Landi Mörschwil haben dasselbe Angebot: Landi-Laden, Volg-Laden samt Lebensmitteln, Produkte für die Landwirtschaft, Brennstoffe zum Heizen, Tankstelle und Autowaschanlage. Die Genossenschaft Goldach ist 2015 gewachsen um 20 auf gut 200 Mitglieder (Mörschwil rund 60).

Ziele übertroffen

Geschäftsführer Hans Popp meldet auch sonst erfreuliche Zahlen. Bei 12,7 Mio. Franken Umsatz (Vorjahr 13,3) resultierten – unter anderem nach Abschreibungen für 282 000 Franken – 70 000 Franken Reingewinn (Vorjahr 47 700). Diese fliessen vorwiegend in die Reserve. Die ausgebauten Ladengeschäfte haben in den ersten fünf Jahren die Budgetziele übertroffen.

Die Mitglieder genehmigen die Jahresrechnung einhellig und bestätigten den Verwaltungsrat für eine weitere Amtsperiode: Präsident Markus Benz – seit zehn Jahren im Amt – aus Rorschacherberg, Vizepräsident Josef Mäder, Goldach, als weitere Mitglieder Sepp Germann jun., Goldach, Thomas Allmann, Horn, und Franziska Nauer, Untereggen.

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