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LANDERWERB IST ABGESCHLOSSEN: Platz für den Campus

Das Areal Platztor gehört nun ganz dem Kanton. Die fehlenden Grundstücke hat der Kanton von der Senn Resources AG erwerben können. Damit hat der geplante Uni-Campus eine weitere Hürde genommen.
Elisabeth Reisp
Die Grundstücke links der Magniberg-Strasse sind nun Eigentum des Kantons. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die Grundstücke links der Magniberg-Strasse sind nun Eigentum des Kantons. (Bild: Hanspeter Schiess)

Elisabeth Reisp

elisabeth.reisp

@tagblatt.ch

Zu Beginn des Jahres hat der Kanton den Streifen Land entlang des Magniberg-Wegs erworben. Veräusserer ist die Senn Resources AG. Gemäss Grundbuchamt handelt es sich um vier zusammenhängende Parzellen mit insgesamt 2625 Quadratmetern. Damit ist der Weg geebnet für die weitere Planung eines Universitätscampus mitten in der Stadt. Bis zu dessen Realisation sollen aber noch acht Jahre ins Land ­ziehen.

Das Platztor, gemeint ist das Gebiet zwischen unterem Graben, Böcklinstrasse, Magniberg und St.-Jakob-Strasse, ist ein wertvolles Gebiet für die Stadtentwicklung. Auf diesem Dreieck nahe der Altstadt soll die Universität einen zweiten Standort erstellen können. Den grösseren Teil des Spickels konnte der Kanton bereits vor zwei Jahren von der Stadt erwerben. Für die 6680 Quadratmeter wurde ein Schätzpreis von elf Millionen Franken ermittelt. Bezahlt hat der Kanton unter dem Strich nur zehn Millionen. Die Differenz wurde von der Stadt als Standortbeitrag erlassen.

Preis bleibt Geheimsache

Wie viel der Kanton für die restlichen 2625 Quadratmeter dem privaten Veräusserer bezahlt hat, wird nicht kommuniziert. Die Medienstelle des kantonalen Baudepartements beruft sich dabei auf die schützenswerten In­ter­essen der privaten Gegenpartei. Das Baudepartement lege die Kauf- und Verkaufspreise ­einzelner Immobiliengeschäfte grundsätzlich nicht offen. Dies ­geschieht aufgrund der Wett­bewerbssituation mit anderen Marktteilnehmern. Diese Praxis stehe im Einklang mit dem kantonalen Öffentlichkeitsgesetz, schreibt Claudia Eugster, Kommunikationsbeauftragte des Baudepartements, auf Anfrage.

Planauflage nach den Sommerferien

Der Aufkauf der restlichen Grundstücke am Platztor wurde notwendig, weil die bisherigen Grundstücke nicht reichten. Claudia Eugster: «Die Planung zeigte, dass sich der Raumbedarf der Universität nicht auf den ­beiden Grundstücken, die der Kanton St. Gallen von der Stadt St. Gallen erworben hat, realisieren lässt.» Mit dem Kauf der restlichen Grundstücke könne der Bedarf gedeckt und das Areal somit langfristig entwickelt werden. Damit einhergehend wurde im Parlament vor zwei Jahren der Wunsch geäussert, dass damit auch etliche Mietwohnungen in Rotmonten, die derzeit von der HSG als Büros genutzt werden, wieder für private Mietzwecke freigegeben werden.

Mit dem Landkauf ist der Weg geebnet für die Planung des Projekts. Zurzeit definiert der Kanton das konkrete Projekt. Dieses wird anschliessend der Regierung zum Beschluss vorgelegt. Nach den Sommerferien sollen gemäss Eugster die Pläne zur Umgestaltung des Platztors aufliegen. Aufgelegt werden sollen unter anderem der Überbauungsplan und der Teilstrassenplan.

Anschliessend kann die Botschaft erarbeitet werden, über die das Volk abstimmen wird. Es gelte allerdings zu berücksichtigen, dass es Einsprachen gegen die Planauflage geben könnte. Diese können zu Verzögerungen führen, abhängig davon, wie schnell sie bereinigt werden können.

Sobald die Pläne aufliegen, werde es zu einer öffentlichen Information über die Erweiterung der Universität geben.

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