Laichfischfang bei Seeforellen

Laut dem kantonalen Fischereiaufseher Fredi Fehr haben die Seeforellen das Wehr in der Goldach überwunden. Die Fischtreppe erfülle ihren Zweck, und die Seeforellen seien bereits beim Laichen beobachtet worden. Nun könnten sie ein grösseres Gebiet nutzen.

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Laut dem kantonalen Fischereiaufseher Fredi Fehr haben die Seeforellen das Wehr in der Goldach überwunden. Die Fischtreppe erfülle ihren Zweck, und die Seeforellen seien bereits beim Laichen beobachtet worden. Nun könnten sie ein grösseres Gebiet nutzen. «Deshalb werden wir in der Goldach voraussichtlich keinen Laichfischfang machen», sagt Fredi Fehr. Da diese Art aber von November bis Februar laicht, hat der kantonale Fischereiaufseher genug Zeit, den Verlauf zu überprüfen.

Sollte zum Beispiel ein Hochwasser den Bestand gefährden, könnte er eingreifen und die Eier von ein paar einzelnen Weibchen befruchten. In der Steinach hat Fredi Fehr den ersten Laichfischfang durchgeführt. Bis jetzt habe er rund 100 000 Fischeier gesammelt – ein guter Wert. Auch die Eier der Seeforellen gelangen in die Obhut der Fischzucht in Rorschach. Die Fische werden später jeweils im selben fliessenden Gewässer ausgesetzt, wo sie herkommen. (lem)