Lärmbelastung durch Drohne ist verhältnismässig

RHEINECK. Seit Mai fliegt das Grenzwachtkorps in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe Drohneneinsätze zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Im Moment sind die Einsätze im Rheintal konzentriert.

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RHEINECK. Seit Mai fliegt das Grenzwachtkorps in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe Drohneneinsätze zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Im Moment sind die Einsätze im Rheintal konzentriert. Martin Tschirren, Mediensprecher Grenzwachtkommando Region III, bestätigt auf Anfrage Beobachtungen unserer Leser. Einige hatten in der Nacht auf Mittwoch über Heerbrugg und in der Nacht auf Donnerstag über Berneck eine Drohne gehört. Ist die Drohne erst einmal in der Luft, soll sie möglichst viele Informationen liefern. Sie kann etwa die Bewegungen einer Räuberbande verfolgen. «Die nächtliche Lärmbelästigung für Tausende Menschen sehen wir als verhältnismässig an», sagt der Mediensprecher. «Pro Einsatz rufen zwei bis drei Personen an», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher Kapo St. Gallen. «Die Anrufer zeigen aber in der Regel Verständnis.» (RT)