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LÄRM: Stadt weist Vorwürfe zurück

Die Stadt Rorschach will die Petition von Niklaus Looser zu einem ruhigeren Marktplatz innert dreier Monate beantworten.

Der Musiklehrer Niklaus Looser hat bei der Stadt Rorschach die Petition «Für ein wohnliches Rorschacher Zentrum» eingereicht. Damit will er sich gegen den gemäss Looser – vor allem während der Sommermonate – enormen Lärm am Rorschacher Marktplatz wehren («Tagblatt»-Ausgabe von gestern). «In Rorschach gibt es ein zeitgemässes Reglement über Ruhe, Ordnung und Sicherheit», sagt Looser. Dieses werde aber nicht durchgesetzt.

Roger Böni, Stadtschreiber von Rorschach, hat Kenntnis von der Petition. Wie er auf Anfrage sagt, sind die Unterschriften bei der Stadtverwaltung eingegangen. «Laut Gemeindeverordnung hat die Stadt nun drei Monate Zeit, die Petition zu beantworten», sagt Böni. Die Vorwürfe, die Stadt Rorschach sei zu wenig auf die Lärmreklamationen der Markplatz-Anwohner eingegangen, weist Böni zurück: «Wir sind dem nachgegangen und es sind entsprechende Kontrollen vor Ort erfolgt.» Zuständig dafür seien der städtische Sicherheits­beauftragte, die Verkehrsüber­wachung Schweiz (Vüch) sowie die Polizei.

Weiter hält Roger Böni fest, Niklaus Looser habe zehn Jahre lang die Musikanlässe im Pavillon am See organisiert und sich jeweils über die Lärmklagen der dortigen Anwohner gewundert. Der Stadtrat habe ihm während dieser ganzen Zeit stets den ­Rücken frei gehalten und sich den Anliegen der Anwohner angenommen. «Der gleiche Niklaus Looser – jetzt offenbar selbst vom Lärm betroffen – will nun selbst Lärmgeschädigter sein», sagt Böni.

Die Massnahmen der Stadt haben gemäss Niklaus Looser nichts bewirkt. Er und die 15 Petitionsunterstützer fordern von der Stadt Rorschach mehr Kontrollen sowie gegebenenfalls Bussen bei Ruhestörungen. Bewilligungen für Veranstaltungen auf dem Marktplatz sollen zwischen Mai und August einmal pro ­Monat erteilt werden, so eine der Forderungen der Petitionsunterzeichner. (jor)

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