Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Länger Lärm im Fürstenlandsaal

In einer kürzlich eingereichten Motion fordert Gossauer Stadtparlamentarier Martin Pfister (CVP), dass die Schliessungszeiten des Fürstenlandsaals, Markthalle und Marktstübli nach hinten verschoben werden.
Musikalische Events im Fürstenlandsaal, wie hier das Friedberg-Musical, sollen bis 2 Uhr dauern dürfen. (Archivbild: Michel Canonica)

Musikalische Events im Fürstenlandsaal, wie hier das Friedberg-Musical, sollen bis 2 Uhr dauern dürfen. (Archivbild: Michel Canonica)

GOSSAU. Am Wochenende darf die Musik in der Markthalle und im Marktstübli bis 23 Uhr spielen, im Fürstenlandsaal bis Mitternacht. Die Konsumation darf in allen drei Lokalitäten bis 1 Uhr dauern.

Beim Organisieren von Veranstaltungen in Gossau habe man aber oft genau mit diesen «unbefriedigenden» Rahmenbedingungen seitens der Stadt Gossau zu kämpfen. Das schreibt der CVP-Stadtparlamentarier Martin Pfister, der kürzlich mit 23 Mitunterzeichneten die Motion «Schliesszeiten von Events» dem Stadtrat eingereicht hat. Festgehalten sind die Schliessungszeiten in einem Reglement, dessen Nutzungsvereinbarungen der Stadtrat erlässt.

Nach Andwil ausweichen

Wenn eine Privatperson, ein Verein oder das Gewerbe einen Event organisiert, fehle es meist an Umsatz, welcher bis gegen 2 Uhr hätte erzielt werden können. Ausserdem ist Pfister der Ansicht, dass es nicht zeitgemäss ist, eine Musikveranstaltung bereits um 23 Uhr zu beenden. Die Organisation von Bands sei schon aufwendig und schwierig genug. Verschiedene Körperschaften würden bereits in Andwiler Lokalitäten ausweichen, was nicht im Sinne der Stadt sein könne.

Eine Stunde länger offen

Martin Pfister und die Mitunterzeichneten beauftragen den Stadtrat daher, die Schliessungszeiten anzupassen: In der Markthalle soll die Musik bis Mitternacht spielen dürfen, im Marktstübli bis 1 Uhr und im Fürstenlandsaal bis 2 Uhr. Auch die Konsumation soll um eine Stunde verlängert werden, nämlich bei allen drei Orten bis 2 Uhr sowie im Foyer des Fürstenlandsaals bis 3 Uhr.

Man könne verstehen, dass aus Rücksicht auf die Anwohner gewisse Regeln eingehalten werden müssten, heisst es in der Motion. «Die heute geltenden Schliessungszeiten gehen aber schlicht zu weit.» Mieter oder Eigentümer um den Fürstenlandsaal oder um den Bundplatz herum müssten sich im klaren sein, dass sie im Stadtzentrum klare Vorteile haben, aber bei Kultur- und Gesellschaftsveranstaltungen mit gewissen Lärmemissionen leben müssten, schreibt Pfister. (pd/ad)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.