«La Vita» wird teurer als erwartet

GOLDACH. Für den Umbau und die Erweiterung des La-Vita-Seniorenzentrums haben Goldachs Stimmbürger einen Gesamtkredit von 15,94 Millionen Franken genehmigt. Gemäss aktueller Hochrechnung ist mit einer Kostenüberschreitung von etwas über 800 000 zu rechnen.

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Umbau und Erweiterung des La-Vita-Seniorenzentrums werden 5,2 Prozent teurer als budgetiert. (Bild: Corina Tobler)

Umbau und Erweiterung des La-Vita-Seniorenzentrums werden 5,2 Prozent teurer als budgetiert. (Bild: Corina Tobler)

Die Stimmbürger genehmigten für Umbau und Erweiterung des Seniorenzentrums einen Kredit von 15 947 500 Franken. Berücksichtigt ist dabei laut Mitteilung des Gemeinderates ein Abzug von zehn Prozent für Ausmassreserven, Rabatte und Skonti. Der Rat sei sich bewusst, so Gemeindepräsident Thomas Würth, dass solche Abzüge bei Umbauten heikel seien «Wir wollten aber keine unnötige Luft einbauen». Ausmassreserven würden einer langjährigen Praxis entsprechen und hätten sich bei anderen Projekten, beispielsweise beim Bau des Jugendzentrums oder der Sanierung des Warteggschulhauses, bewährt. Zudem wollte sich der Gemeinderat eine ehrgeizige Vorgabe machen.

5,2 Prozent mehr als geplant

Im Falle des La Vita Seniorenzentrums wird sich dieses Vorgehen für einmal nicht auszahlen. Gemäss aktueller Hochrechnung ist mit einer Kostenüberschreitung von 835 290.25 Franken oder 5,2 Prozent des bewilligten Baukredites zu rechnen. Laut Würth sind unter anderem eine spezielle Versiegelung der Parkettböden, oder die Umstellung der Telefonanlage auf Wireless für die Mehrkosten verantwortlich. Der Gemeinderat kann Mehrkosten bis 10 Prozent in eigener Kompetenz und abschliessend bewilligen.

Selbstfinanzierung gesichert

Das La Vita Seniorenzentrum ist ein unselbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen der Gemeinde und führt eine eigene Rechnung. Damit besteht auch die Vorgabe eines eigenwirtschaftlichen Betriebes, inkl. der Abschreibungen und Zinsen. Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass die Selbstfinanzierung trotz der Mehrkosten möglich bleibt. Dabei würden auch die derzeit sehr tiefen Zinsen auf Fremdkapital helfen. (Gk./rtl)

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