KURSE: Noch fehlen Angebote

Im Ferienprogramm «Raiffeisen-Ferienspass am See» sollen daheimgebliebene Schüler einen spannenden Herbst erleben. Noch suchen die Organisatoren Kursveranstalter.

Lisa Wickart
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Sportaktivitäten sind besonders beliebt: Eine Gruppe Kinder während eines Velokurses. (Bild: PD)

Sportaktivitäten sind besonders beliebt: Eine Gruppe Kinder während eines Velokurses. (Bild: PD)

Lisa Wickart

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@tagblatt.ch

Auch wenn es dieses Jahr nicht an den Strand von Sizilien oder auf eine Städtereise nach London geht, sollen Kinder ihre Ferien daheim geniessen können: Mit dem «Raiffeisen-Ferienspass am See» wollen die Organisatoren Schülern in den Herbstferien ein vielfältiges Programm anbieten. Nur fehlen ihnen noch die Angebote. «Bis Ende April suchen wir Interessierte, die bereit sind, einen Kurs für Kinder zu organisieren», sagt Gabi Tripkis, eine der Initiantinnen der Aktion. Dabei spiele es keine Rolle, ob es Firmen, Vereine oder Privatpersonen seien.

Die Initianten hoffen auch dieses Jahr wieder auf viele spannende Angebote. «Vergangenes Jahr ist das Programm sehr gut angekommen», sagt Tripkis. Viele Kurse seien in kurzer Zeit ausgebucht gewesen. Der Dauerbrenner sei seit Jahren der Tag mit der Polizei. Auch Sportaktivitäten und Angebote im Kreativbereich seien sehr beliebt. Über die Kosten kann laut Tripkis jeder Veranstalter selbst entscheiden: «Für einige Angebote müssen die Schüler einen kleinen Betrag zahlen, die meisten sind jedoch kostenlos.» Das Angebot des «Ferienspass am See» richtet sich an schulpflichtige Kinder von der Unterstufe bis zur Oberstufe aus Goldach, Rorschach, Rorschacherberg, Tübach und Untereggen. Den jüngeren Kindern wird in der Schule eine Übersicht der Kurse verteilt. Die Teenager müssen selbst Initiative ergreifen, um sich anzumelden. «Wir arbeiten daran, möglichst früh und breit in den Schulen zu informieren», sagt Gabi Tripkis. Ab dem ersten Tag nach den Sommerferien erhalten die Schüler das Programmheft und können sich anmelden.

Obwohl das Programm erst im Herbst startet, haben die Initianten schon im Frühling mit der Organisation angefangen. «Das Programm erfordert viel Planung», sagt Gabi Tripkis. Sobald genug Angebote gefunden wurden, macht sich das Team an das Erstellen des Programms und der Kursbroschüre. Auch um die Suche nach einem geeigneten Kursraum kümmern sich die Initianten. Laut Tripkis stellen oftmals Schulen ihre Klassenzimmer zur Verfügung. «Ohne die Hilfe der Schulen wäre das Ferienprogramm nicht möglich.»

Für mehr Informationen: www.ferienspassamsee.ch