Kurort als Nabel der Welt im Museum

HEIDEN. Im Museum Heiden ist eine Sonderausstellung eröffnet worden. Grundlage bildet die Heiden-Postkartensammlung um die Jahrhundertwende von Andres Stehli, ergänzt durch Originaldokumente aus der Hotellerie und eine einzigartige Heiden-Souvenirs-Sammlung von Thomas Oetiker.

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HEIDEN. Im Museum Heiden ist eine Sonderausstellung eröffnet worden. Grundlage bildet die Heiden-Postkartensammlung um die Jahrhundertwende von Andres Stehli, ergänzt durch Originaldokumente aus der Hotellerie und eine einzigartige Heiden-Souvenirs-Sammlung von Thomas Oetiker. Die Ausstellung vermittelt eine Vielfalt von Einblicken in eine Zeit, in der Heiden sich als Nabel der Welt fühlte. Die Exponate erlauben Rückschlüsse, warum Heiden um 1900 zwölfmal mehr Hotelbetten hatte als heute. Das Konzept der Ausstellung: Anhand von unzähligen Postkarten beginnt der «Rundgang» mit der doppelstöckigen RHB in Rorschach; am Bahnhof in Heiden warten Portiers mit Kutsche auf die Gäste. Höhepunkt des Rundgangs ist der Kursaal mit seinen Zwiebeltürmchen und maurischen Schnitzereien. Im Umfeld des Kursaals begegnet der Besucher einstigen Hotels: Gletscherhügel, Sonnenhügel, Neubad, Badhof, Fernblick. Die Wanderung durch die Vergangenheit endet mit dem Besuch der Englischen Kapelle, der Pension Nord und der katholischen Kirche. Unterwegs gibt es zahlreiche Begegnungen. Die Ausstellung dauert bis Ende Oktober. Öffnungszeiten: im Mai und Oktober Mittwoch, Samstag, Sonntag; von Juni bis September Mittwoch bis Sonntag, immer von 14 bis 16 Uhr. (pd/lim)

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