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Kunstvoller Krautpop im Treppenhaus

One Sentence Supervisor sind eine der spannendsten jungen Bands der Schweiz. Morgen kommen sie mit ihrem phantastischen neuen Album im Gepäck ins Treppenhaus.
David Gadze
One Sentence Supervisor veröffentlichen heute ihr neues Album «Temporär Musik 1-13». Morgen treten sie in Rorschach auf. (Bild: PD)

One Sentence Supervisor veröffentlichen heute ihr neues Album «Temporär Musik 1-13». Morgen treten sie in Rorschach auf. (Bild: PD)

Von allen Bands, die in den vergangenen Jahren in der Schweizer Musikszene aufgetaucht sind, gehören One Sentence Supervisor zu den spannendsten. Das bestätigt die vierköpfige Gruppe aus Baden auf ihrem neuen Werk «Temporär Musik 1–13», das heute erscheint und das sie morgen im Treppenhaus vorstellt.

Einzigartig und fesselnd

Schon auf ihrem vor dreieinhalb Jahren veröffentlichten Début «This Heavy Sea» zeigten One Sentence Supervisor eine beeindruckende Reife. Ihr eleganter und in den 1980er-Jahren verwurzelter Krautpop, in dem sich Indie Rock, Krautrock und psychedelischer Pop vermischen, ist so einzigartig wie fesselnd. «Temporär Musik 1–13» ist nun ein weiteres Kunstwerk, das seinen Vorgänger in puncto Dramaturgie und Dynamik sogar übertrifft. Es ist wie aus einem Guss, aber trotzdem vielfältig und abwechslungsreich. Sorgfältig durchdacht, aber nicht verkopft. Die Songs folgen einer klaren Idee und bewegen sich dennoch scheinbar frei im Raum. Sie fliessen ineinander über, wogen hin und her. Bass und Schlagzeug bilden das Gerüst für den verhallten Gesang und die Gitarrenfiguren.

Die Liebe zum Detail

Die ersten sechs Songs ihres neuen Albums hatten One Sentence Supervisor jeweils direkt nach der Aufnahme ins Netz gestellt und so einen Vorgeschmack auf das neue Werk geliefert. Dieses entfaltet jedoch erst in seiner Gesamtheit seine ganze Kraft. Und doch sind es all die Details, die dem Album immer wieder eine besondere Note geben und sich wie Mosaiksteinchen zu einem schönen Gesamtbild fügen. Die flirrenden Gitarren im treibenden Opener «Algo Rhythm», der kühl stampfende Bass im zweiten Stück «Hedera Helix» oder die psychedelischen Ausflüge in «Scope Explosion», die nahtlos in die elektronischen Spielereien in «Object Subject» übergehen. Besonders spannend wird nun zu sehen, wie es One Sentence Supervisor gelingt, das Mosaik der Bühne zusammenzusetzen.

Morgen Sa, 21.30, Treppenhaus; Vorgruppe: Spill Gold

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