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KUNSTRAD: 368 Punkte bis zum Glück

Kürzlich fand in Baar die zweite Runde im Swiss Cup statt. Diese galt für den Rheinecker Kunstradvierer zugleich als EM-Qualifikationsrunde vier und fünf.
Der Rheinecker Kunstradvierer (in Schwarz) auf dem Siegerpodest: Laura Traneller, Ronja Zünd, Nadine Bissegger und Fabienne Haas (v. l.). (Bild: zVg)

Der Rheinecker Kunstradvierer (in Schwarz) auf dem Siegerpodest: Laura Traneller, Ronja Zünd, Nadine Bissegger und Fabienne Haas (v. l.). (Bild: zVg)

Die vier Nachwuchstalente des Kunstradvierers Rheineck haben im Zugabteil Richtung Prag zur Europameisterschaft Platz genommen. Zu Beginn war die Reise im Zug wegen der technischen Panne in Münchwilen nicht allzu gemütlich. Jedoch wurde es von Wettkampf zu Wettkampf gemütlicher auf den Sitzen. Die Mannschaft vermochte sich von Quali-Runde zu Quali-Runde steigern. Wie in Oberbüren so auch am vergangenen Sonntag in Baar, als die vier jungen Sportlerinnen wieder mit zwei sauberen und optisch sehr schönen Küren das Publikum verzückten. Mit 181 Punkten am Morgen und 187 Punkten am Nachmittag blieben sie nur unweit von der perfekten Kür entfernt. Vor allem blieben Sie in der Kür am Nachmittag mit 187,51 Punkten nur den Hauch von 0,05 Punkten unter Bestleistung. Mit diesen beiden Resultaten holten sich die vier Talente Laura Tar­neller, Nadine Bissegger, Ronja Zünd und Fabienne Haas den Gesamtsieg am Swiss Cup vor der Konkurrenz aus Uzwil und der Konkurrenz aus dem österreichischen Röthis.

Somit war nun klar, dass der Vierer aus Rheineck mit einer erneuten 180er-Kür die EM-Qualifikation für sich entschieden hat. Ihnen wird die Ehre zuteil, die Schweiz an den Europameisterschaften in Prag zu vertreten. Und mit vier von fünf Resultaten über der 180er-Marke haben die vier etwas geschafft, was bisher noch keine Juniorinnenmannschaft der Schweiz geschafft hat. Nämlich die Qualifikation mit einem Schnitt über der 180er-Barriere.

Dies, weil die Panne der 150 Punkte in Münchwilen zum Glück für die vier als Streichresultat wegfällt. Da kann man als Zuschauer nur applaudieren und Bravo rufen. Bis zur perfekten Kür fehlt aber noch was. Jedoch nicht mehr viel. Es sind nur kleine Winzigkeiten, die noch korrigiert werden wollen. Dafür bleiben noch etwa 40 Tage und einige Trainings, wo man an der perfekten Kür noch feilen wird. Aber all dies lässt hoffen. Und wer weiss …? Was aber für die vier Nachwuchstalente klar ist: «Dobriden Prag, wir kommen!» (pm)

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