Kunst aus neun Tonnen Bronze

Rorschach Seine Skulpturen gleichen Landschaften aus Bronze, die je nach Perspektive mal abstrakt, mal figürlich anmuten. Der britische Bildhauer Tony Cragg ist für seine Werke, bei denen er unterschiedliche Materialien wie Bronze und Marmor, aber auch Fundstücke verwendet, bekannt.

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«Points of View» im Garten des Würth-Hauses. (Bild: Franca Hess)

«Points of View» im Garten des Würth-Hauses. (Bild: Franca Hess)

Rorschach Seine Skulpturen gleichen Landschaften aus Bronze, die je nach Perspektive mal abstrakt, mal figürlich anmuten. Der britische Bildhauer Tony Cragg ist für seine Werke, bei denen er unterschiedliche Materialien wie Bronze und Marmor, aber auch Fundstücke verwendet, bekannt. Seine Skulptur «Points of View» von 2013 steht neu im Skulpturengarten des Würth-Hauses in Rorschach.

Tony Cragg wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Turner-Preis, dem Chevalier de l'Ordre des Arts et Lettres des französischen Kulturministeriums und dem Piepenbrock-Preis für Skulptur. Der Künstler beschwört die Wandlungsfähigkeit des Materials, er will «eine mentale Landschaft» schaffen, Materie mit subjektiven Momenten aufladen. Die schwere Bronze fängt an zu leben, zu wachsen und sich zu verformen. Tony Cragg selbst sagt: «Bei den meisten meiner Bronzeskulpturen habe ich irgendwie versucht, die Skulpturen dazu zu bringen, sich selbst zu enthüllen, die Beziehung zwischen ihrem Volumen und ihrem Gewicht deutlich zu machen.» (fh)