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KULTUR: Treibende Kräfte der Künste

Die Stadt hat gestern Abend im Palace die Kulturauszeichnungen 2017 verliehen. Neben Werkbeiträgen und Förderungspreisen wurde auch ein Anerkennungspreis überreicht. Er ging an Stoffdesigner Martin Leuthold.
Luca Ghiselli
Die Preisträger (von links oben im Uhrzeigersinn): Alena Kundela, Bernhard Ruchti, Michael Finger, Martin Leuthold und Claudia Vamvas. (Bild: Urs Bucher)

Die Preisträger (von links oben im Uhrzeigersinn): Alena Kundela, Bernhard Ruchti, Michael Finger, Martin Leuthold und Claudia Vamvas. (Bild: Urs Bucher)

Luca Ghiselli

luca.ghiselli@tagblatt.ch

Tanz, Theater, Literatur, Musik und bildende Kunst: Kulturschaffende aus all diesen Sparten sind gestern Abend im Palace für ihr Wirken geehrt worden. Vier Förderungspreise, welche die Stadt alle zwei Jahre vergibt, wurden verliehen. Dazu die sechs alljährlichen Werkbeiträge und auch ein Anerkennungspreis, der mit 20000 Franken dotiert ist. Letzterer ging an den Textildesigner und Creative Director der Jakob Schlaepfer AG, Martin Leuthold. In der Laudatio wurde er als Brückenbauer, der über Grenzen hinweg tätig sei, gelobt. Leuthold schaffe es, praktische Produktion und kreatives Schaffen zu verbinden, und habe so Bahnbrechendes bewirkt. Der Preisträger war von der Ehrung sichtlich gerührt: «Ich hätte mir diese Auszeichnung nie erträumt», sagte er. Leuthold dankte in seiner Rede allen Kulturschaffenden, die das Leben in der Stadt und darüber hinaus bereicherten. Einen Förderungsbeitrag erhielt der Regisseur und Schauspieler Michael Finger vom «Cirque de Loin», der mit seiner Kompanie diesen Frühsommer auf der Kreuzbleiche gastiert hatte. Er habe es verstanden, ein «erfrischendes und kreativ-anarchistisches Programm zu bieten», hiess es in der Laudatio. Ebenfalls mit einem Förderungspreis in der Höhe von 10000 Franken ausgezeichnet wurde Alena Kundela. Die Tänzerin ist Mitgründerin des Tanzensembles Koma und Co-Organisatorin des Tanzfests. Einen Förderungspreis erhielt auch der Organist und Komponist Bernhard Ruchti für sein vielseitiges musikalisches Engagement sowie die Autorin Claudia Vamvas für ihre Kürzestprosa bestehend aus 140 Zeichen pro Text – analog zu Tweets.

Musikalische Spurensuche in Angola

Auch sechs Werkbeiträge für kulturelle Projekte wurden gestern Abend im Palace vergeben: srei für bildende Kunst, einer für Musik, einer für Literatur und einer für Tanz. Peter Dew erhielt einen Beitrag für seine Arbeit an skurrilen Collagen und Interventionen; die Tanzformation House of Pain für ihren künstlerischen Forschungsprozess unter dem Titel «Mother Is A Beast»; die Sängerin Nathalie Maerten für ihre musikalische Spurensuche in Angola; der Fotograf Jiri Makovec für sein Schaffen im Bereich des Experimentalfilms; die Autorin Laura Vogt für ihren zweiten Roman und der Fotograf Herbert Weber für ein kritisch befragendes Fotoprojekt mit gesellschaftlicher Relevanz.

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