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Künstler geben Schnee ein Gesicht

Schneeskulpturen «Regen wäre wohl das Schlimmste, was uns am Sonntag passieren könnte», sagt Barbara Rohner, Projektleiterin des Schneeskulpturen-Festivals im Würth-Skulpturengarten Rorschach. Bis jetzt würden die Prognosen jedenfalls mitspielen. Schnee wird zwar nicht erwartet. Für die Skulpturen wird aber ohnehin ein Abfallprodukt der Eisbahn Lerchenfeld in St. Gallen verwendet, da dieser Schnee grobkörniger ist als Naturschnee und sich deshalb zum Formen besser eignet.

Zum dritten Mal findet dieses Jahr das Schneeskulpturen-Festival vor dem Würth-Haus statt. Dieses Jahr ist das Motto den kleinsten Tieren gewidmet: «Hautnah – kleine Tiere ganz gross». Zehn Teams mit zwei bis fünf Personen treten am kommenden Sonntag gegeneinander an. Mit Schaufeln, Sägen und Spachteln formen sie zwischen 11 und 15 Uhr Tierskulpturen aus Schnee.

Vorkenntnisse oder Talente sind dabei nicht nötig, mitmachen dürfen alle, die Lust dazu haben. Wer also Skulpturen in der Grösse und Qualität wie jene des Sandskulpturenfestivals im Sommer erwartet, wird enttäuscht. Eine Professionalisierung des Festivals ist gemäss Rohner derzeit nicht geplant. «Wir wollen einen Anlass für alle schaffen. Auch Familien sollen mitmachen können.»

Schneeskulpturen sollen wieder viele Gäste anlocken

Im vergangenen Jahr besuchten rund 2500 Personen den Event beim Würth-Haus. Unter den Teilnehmern waren damals auch Teams aus Deutschland und Österreich. «Wir hoffen, wieder auf so grosses Interesse zu stossen», sagt Barbara Rohner. Damit die Besucher am Schneeskulpturen-Festival auch Verweilen können, gebe es kulinarische Überraschungen sowie warme und kalte Getränke zu kaufen, heisst es. Die Siegerehrung wird am Nachmittag um zirka 16 Uhr stattfinden. Danach bleiben die Werke – je nach Wetter – auch weiterhin auf dem Rasen neben dem Würth-Haus stehen und können von Spaziergängern bestaunt werden.

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

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