Küchenchefs feiern, aber kochen weiter mit Wasser

Im Oktober vor 50 Jahren war es, als verschiedene Küchenchefs aus der Stadt St. Gallen den Cercle des Chefs de Cuisine St. Gallen-Ostschweiz gründeten, damals noch im Kongresszentrum Schützengarten.

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Im Oktober vor 50 Jahren war es, als verschiedene Küchenchefs aus der Stadt St. Gallen den Cercle des Chefs de Cuisine St. Gallen-Ostschweiz gründeten, damals noch im Kongresszentrum Schützengarten. 2014 feierte der Cercle sein Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen, den Abschluss machte kürzlich ein Abend im Wasserschloss Hagenwil. Zu den Jubiläumsveranstaltungen gehörte unter anderem auch eine gastronomische Tour durch das St. Gallen der 1964er-Jahre vorbei an vielen ehemaligen Hotels und Restaurants wie dem «Hecht», dem Hotel Pfauen am Platztor (heute Dieci), dem «Mercatorium» beim Bahnhof (heute McDonald's) oder dem Restaurant Stadtbären (heute Coop-Bank), um nur einige zu nennen.

Medaillen und Reisen

Ziele waren bei der Vereinsgründung die «Berufserfahrenheit auszutauschen, Lehrlings- und Nachwuchskräfte zu fördern, um unserer Zunft gerecht zu werden». «Noch heute erfreuen sich die aktuellen Kurse zu molekularer und neuzeitlicher Küche grosser Beliebtheit», sagt Cercle-Präsident Markus Breu-Schmid. Gemeinsame Veranstaltungen, Reisen und Goldmedaillen-Regen an verschiedenen Kochkunstausstellungen prägten die Geschichte. «Unser Cercle hat Brücken gebaut: kulinarisch an Wettkämpfen und Kochkunstausstellungen, kulturell und menschlich über die Landesgrenzen hinaus.» Trotz aller Erfolge: Gekocht werde aber immer noch mit Wasser, sagt Breu schmunzelnd.

Junge Berufsleute unterstützen

Heute noch, 50 Jahre nach der Gründung, ist es dem Cercle ein Anliegen, «die jungen Berufsleute zu unterstützen mit verschiedenen Kursen». Und natürlich dürfe auch die Pflege der Kameradschaft nicht fehlen. (pd/cor)

www.ccc-sg.ch