Kritiker mit falschem Namen

Der Brief von einem Treuhandbüro an die Redaktion hat sich als gefälscht herausgestellt.

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RORSCHACH. Diese Woche hat sich ein «angeblicher» Tagblatt-Leser in einem geharnischten Brief an die Redaktion Rorschach Luft verschafft. An und für sich kein Problem, denn wenn Kritik berechtigt ist, ist sie angebracht und wird sie, wenn sie nicht verleumderisch oder ehrverletzend ist, auch als Leserbrief publiziert. Nun hat sich aber herausgestellt, dass der im Namen eines Rorschacher Treuhandbüros verfasste Brief mit einer falschen Absenderadresse versehen war. Nachdem sich die Angelegenheit mit den vermeintlichen Verfassern geklärt hat, haben diese darum gebeten, die nachfolgende Zeilen zu veröffentlichen:

«Diese Woche erhielten wir einen Brief der Tagblatt-Redaktion Rorschach. Die Redaktion bezieht sich auf einen scheinbar von uns geschriebenen Brief mit harscher Kritik. Der Schreiber oder die Schreiberin unterstellt falsche Berichterstattung, spricht von Fehlinformationen und verlangt eine Richtigstellung bis zu einem vorgegebenen Datum. Fakt ist, dass der Absender Namen und Adresse sowie die Unterschrift gefälscht hat. Da ist ein Mensch in unserer Region, der sich hinter einem falschen Namen versteckt.

Mut zur Kritik mag angehen, aber bitte unter eigenem Namen und mit entsprechender Unterschrift. Alles andere ist eine bodenlose Frechheit und übler Missbrauch. Nach Kontakt mit der Rorschacher Tagblatt-Redaktion konnte das Missverständnis aus unserer Sicht geklärt werden. Vielleicht findet der Schreiber oder die Schreiberin den Mut für eine Entschuldigung.» (rtl)

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