Krach um den Verkehr

Die Verkehrspolitik ist und bleibt ein Dauerbrenner. Im zu Ende gehenden Jahr lösten vor allem die Teilspange von der Autobahn in die Liebegg sowie der Entwurf des Mobilitätskonzeptes Wirbel aus. Gegenwind in Form von Einsprachen gab's für die Tiefgaragen-Projekte am Schibenertor und am Unteren Graben.

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Die Verkehrspolitik ist und bleibt ein Dauerbrenner. Im zu Ende gehenden Jahr lösten vor allem die Teilspange von der Autobahn in die Liebegg sowie der Entwurf des Mobilitätskonzeptes Wirbel aus. Gegenwind in Form von Einsprachen gab's für die Tiefgaragen-Projekte am Schibenertor und am Unteren Graben.

Mit doppelstöckigem Kreisel

Im Sommer 2015 erlaubte ein FDP-Anlass einen Blick in die Werkstatt der kantonalen Strassenbauer. Sie sind zusammen mit Bund und Stadt daran, das Projekt für die unterirdische Entlastungsstrasse vom Sitterviadukt der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und an den Stadtrand Richtung Teufen zu bereinigen. Im Güterbahnhof etwa ist ein zweistöckiger unterirdischer Kreisel vorgesehen. Abgelehnt hat das Stadtparlament eine links-grüne Initiative für einen Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss. Zum Vorstoss hat jetzt das Stimmvolk der Stadt am 28. Februar 2016 das letzte Wort. Nach einem wohl heftigen Abstimmungskampf.

Ein neues Schlachtfeld

Im Herbst 2015 stellte der Stadtrat den Entwurf fürs Mobilitätskonzept vor. Es will Langsam- und öffentlichen Verkehr fördern. Der motorisierte Individualverkehr soll nicht mehr wachsen. Das Konzept liegt beim Stadtparlament. Die Vorberatungen in der Baukommission ziehen sich in die Länge. Hinter den Kulissen bringen sich Befürworter und Gegner bereits in Stellung. (vre)

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