Konzeptkünstler H. R. Fricker referiert beim Kunstverein

RORSCHACH. Morgen um 19.30 Uhr referiert der in Trogen lebende Konzeptkünstler H. R. Fricker auf Einladung des Kunstvereins Rorschach im evangelischen Kirchgemeindehaus zum Thema «Denk es global». Der Titel stammt aus einem Anagramm und macht neugierig auf den in Trogen lebenden Künstler H. R.

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H. R. Fricker ist morgen beim Kunstverein Rorschach zu Gast. (Bild: Tagblatt-Archiv: Hanspeter Schiess)

H. R. Fricker ist morgen beim Kunstverein Rorschach zu Gast. (Bild: Tagblatt-Archiv: Hanspeter Schiess)

RORSCHACH. Morgen um 19.30 Uhr referiert der in Trogen lebende Konzeptkünstler H. R. Fricker auf Einladung des Kunstvereins Rorschach im evangelischen Kirchgemeindehaus zum Thema «Denk es global». Der Titel stammt aus einem Anagramm und macht neugierig auf den in Trogen lebenden Künstler H. R. Fricker, dem man im laufenden Jahr im Kunstverein verschiedentlich begegnen wird.

Fricker wurde 1947 in Zürich geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher und besuchte parallel dazu Kurse an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign in Zürich. Nach anfänglichen Fotoarbeiten und Schriftspuren in der Winterlandschaft von Trogen nutzte Fricker Ende der Siebzigerjahre die Fotokopie für seine Kunstaktionen im öffentlichen Raum.

1981 gründete er das «Büro für künstlerische Umtriebe auf dem Land» in Trogen und wurde aktiv in der weltweiten Mail-Art-Szene. Im Laufe der Jahre entstand ein vielgestaltiges Werk, unter anderem der «Ortekataster für St. Gallen», die Beschilderung des Bündner Dorfs Vnà und «The Walk / Lenzburger Boulevard». Fricker gründete eigene Museen wie das Alpstein-Museum und das Museum für Lebensgeschichten im Alterszentrum Hof Speicher. 2005 rief er den Trogener Kunstpreis für Menschen mit Behinderung ins Leben. (KVR)

www.kunstverein-rorschach.ch