Kontinuität in Rorschach

Die Saison des FC Rorschach, dem Aufsteiger in die 2. Liga interregional, beginnt morgen um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen Kreuzlingen.

Edy Rechsteiner
Drucken
Teilen
Die Mannschaft des FC Rorschach, im Bild mit Arbnor Morina, ist grösstenteils zusammengeblieben. (Bild: Urs Bucher)

Die Mannschaft des FC Rorschach, im Bild mit Arbnor Morina, ist grösstenteils zusammengeblieben. (Bild: Urs Bucher)

Fussball. Dem FC Rorschach wird eine schwierige Saison vorausgesagt. Der neue Trainer Christoph Weishaupt ist Realist genug, um der Prognose zuzustimmen, ist aber überzeugt, dass die Mannschaft den Klassenerhalt schaffen kann. Weishaupt übernahm in Rorschach die Nachfolge von Emilio Knecht.

Die Ferienzeit brachte es mit sich, dass zuweilen nur fünf Stammspieler das Training besuchten.

Trotzdem ist Weishaupt erfreut darüber, dass die Teilnehmer während der Vorbereitung hundertprozentigen Einsatz zeigten und der FC Rorschach als Verein eine Einheit bildet. Die Personalknappheit lässt kaum Vergleiche mit anderen Clubs zu. So ist bekannt, dass Antonio Kampouris in die zweite Mannschaft wechselt, Investitionen keine getätigt wurden, aber die Mannschaft im weiteren zusammenbleibt. Es sei denn, es wird noch der eine oder andere Spieler abgeworben. Auch David Bueno wird zumindest noch die Vorrunde mit Rorschach bestreiten.

Kreuzlingen der Favorit

Nachwuchsspieler werden ihre Chance bekommen. Vergleiche mit anderen Teams will der Trainer keine anstellen. Er werde versuchen, mit seinem Team die eigenen Ziele zu erreichen. Auch zahlreiche Vorbereitungsspiele brachten wegen der Abwesenheiten nicht viel Aufschluss. Im ersten Heimspiel von morgen um 16 Uhr auf dem Pestalozziplatz ist Kreuzlingen in der Favoritenrolle. Die Thurgauer beendeten die vergangene Saison auf dem vierten Rang. Weishaupt bezeichnet den Aufstieg als einen grossen Schritt.

Wesentlich stärkere Gegner als in der regionalen 2. Liga werden den Rorschachern alles abverlangen. Es wird erwartet, dass die Teams der 2. Liga interregional näher zusammenrücken und damit sowohl an der Spitze als auch in den hinteren Tabellenregionen noch verbissener gekämpft wird.

Knapp besetzte Vereinsleitung

Der FC Rorschach kämpft um Anerkennung. Es sollen wieder vermehrt Zuschauer auf den Pestalozziplatz gelockt werden.

Personell ist die Vereinsleitung knapp besetzt, die Verantwortlichen leisten allerdings hervorragende Arbeit. Trotzdem würde es dem Club gut anstehen, wenn sich vermehrt Leute finden liessen, die sich engagieren.

Aktuelle Nachrichten