Kongress hinter den Kulissen

ST.GALLEN. Über 4000 Besucher nehmen von Mittwoch bis heute am St. Galler Brustkrebskongress teil. Für das Abholen, Verpflegen und Versorgen der internationalen Gäste sind im Hintergrund unzählige Organisatoren im Einsatz.

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Alle Hände voll zu tun gibt es für die rund 150 Küchenangestellten. (Bild: Urs Jaudas)

Alle Hände voll zu tun gibt es für die rund 150 Küchenangestellten. (Bild: Urs Jaudas)

«Swiss Corner» steht in Kreide auf der Menutafel in der Halle 9. In dieser Ecke mit Blick auf Schweizer Berge und Bauernhäuser auf Leinwand stehen am zweiten Kongresstag Rösti, Spätzli, Ghackets und Hörnli oder Fidelisuppe auf dem Buffet bereit. Die mediterrane Ess-Insel verspricht Pasta, Risotto und Moussaka. Und für die moslemischen Gäste und Vegetarier werden fleischlose und asiatische Gerichte warm gehalten: Gemüselasagne, Nasi Goreng, Shrimps und Mahmee.

Die über 4000 Gäste des Brustkrebskongresses kommen etwa aus Australien, den USA, Südkorea, Pakistan, Indien und Europa. Was sie von den Platten schöpfen, wird hinter den verschneiten Bergkulissen lediglich aufgewärmt und hergerichtet. Gekocht wurde in einer anderen Halle. Und gelagert in den gekühlten Vorratsräumen unter den Olma-Hallen. Rund 50 Küchenangestellte sorgen dafür, dass täglich zwei Tonnen Lebensmittel auf den Tisch kommen.

Für den Transport der Teilnehmer ist Esther Aepli zuständig. Sie vergewisserte sich persönlich, dass alle Kongressbesucher am Flughafen Zürich in die richtigen Shuttlebusse einstiegen. Auch Technikverantwortlicher Marco Klingler kam am Eröffnungstag ins Rotieren: Eine Powerpoint-Präsentation war spurlos verschwunden. (jag/kme)

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