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KOMMENTAR: Die Grossbibliothek ist eine Riesenchance für die St.Galler Innenstadt

Eine grosse Bibliothek als Publikumsmagnet direkt im Stadtzentrum ist nach Meinung von Redaktor Reto Voneschen für St.Gallen so etwas wie ein Geschenk des Himmels. Die neue Einrichtung in der «Union» könnte längerfristig eine jener Attraktionen sein, die die Innenstadt am Leben erhalten.
Das Geschäftshaus Union wird als Standort für die neue Grossbibliothek von Kanton und Stadt geprüft. (Bild: Urs Bucher)

Das Geschäftshaus Union wird als Standort für die neue Grossbibliothek von Kanton und Stadt geprüft. (Bild: Urs Bucher)

Alle Schweizer Innenstädte haben ein gemeinsames Problem. Sie sind für ihre Attraktivität sehr stark auf den Detailhandel angewiesen. Angesichts des Lädelisterbens stellt sich ihnen heute die Frage, wie sie attraktiv bleiben und langfristig ihr Publikum anziehen können. Mit anderen Worten: Wie können die Innenstädte verhindern, dass sie aussterben, zu menschenleeren und langweiligen Büro- und Schlafzonen werden? Welche Alternativen gibt es überhaupt zum Detailhandel und zu Märkten?

Eine Patentlösung gibt es nicht. Dafür sind die Ursachen des Problems zu breit gefächert. Auch der öffentlichen Hand fehlt es quer durch die Schweiz heute noch weitgehend an Strategien und Instrumenten für die Weiterentwicklung der Innenstädte. Das Problem ist zwar erkannt, überall sind Fachleute und Arbeitsgruppen am Werk, Resultate dürften aber noch etwas auf sich warten lassen.

Reto Voneschen, Redaktor. (Bild: Ralph Ribi)

Reto Voneschen, Redaktor. (Bild: Ralph Ribi)

In dieser Lage ist der Plan, eine neue grosse Bibliothek direkt ins Stadtzentrum zu stellen, so etwas wie ein Geschenk des Himmels. Gerade auch, wenn man als Stadt St. Gallen daran ist, eine Gestaltungsvision für den Platz zu entwickeln, an dessen einem Ende dereinst die Bibliothek stehen wird. Nur schon aufgrund der unterschiedlichen Planungshorizonte der beiden Vorhaben wird es anspruchsvoll, die Platzgestaltung und das Bibliotheksprojekt unter einen Hut zu bringen. Trotzdem darf die Stadt diese Chance keinesfalls verschlafen. Sie muss das Thema aktiv angehen. Und sie muss sich für das Bibliotheksprojekt in der «Union» auch politisch stark machen.

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