Komitee gegen freie Schulwahl im Aufwind

ST.GALLEN. Dem Komitee «Schulchaos-Initiative Nein» sind mittlerweile 150 Einzelpersonen beigetreten. Zusammen mit 17 Parteien und Verbänden sieht das Komitee der Abstimmung vom 13. Februar zuversichtlich entgegen.

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Dem Komitee «Schulchaos-Initiative Nein» sind mittlerweile 150 Einzelpersonen beigetreten. Zusammen mit 17 Parteien und Verbänden sieht das Komitee der Abstimmung vom 13. Februar zuversichtlich entgegen. Die Argumente der Befürworter fänden bei Parteien und vielen Verbänden kein Gehör, heisst es in einer Mitteilung.

Auch Regierung dagegen

In den letzten Tagen hätten viele Parteien und Organisationen die Nein-Parole zur Initiative bekräftigt. «Alle grossen Parteien haben an ihren Mitgliederversammlungen die Nein-Parole beschlossen. Auch die Präsidentenkonferenz des Kantonalen Gewerbeverbandes sowie der Kantonale Gewerkschaftsbund sagen Nein zur Initiative.» Das Komitee freut sich, dass auch die St. Galler Regierung die von Elternlobby und Jungfreisinnigen lancierte Volksinitiative ohne Wenn und Aber zur Ablehnung empfiehlt. Gemäss Regierung würde die Initiative die Land- und Bergregionen benachteiligen.

«Verlockungen widerstehen»

Zudem würde sie die Integrationskraft der Volksschule gefährden, für die Gemeinden das Führen der Volksschulen erschweren und Mehrkosten auslösen sowie den Bürgerinnen und Bürgern die demokratische Mitbestimmung entziehen. Das Co-Präsidium mit Maria Huber und Diego Forrer ist überzeugt, dass sich die Bevölkerung nicht auf die Verlockungen der Befürworter einlassen werde. Die Namenliste kann auf www.schulchaos-nein.ch eingesehen werden. (red.)

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