Kolpingfamilie verkauft Anteil

GOSSAU. Die Kolpingfamilie Gossau hat das Stockwerkeigentum im Andreaszentrum an die Katholische Kirchgemeinde Gossau verkauft. Als Mitbesitzerin hätte die Kolpingfamilie für die Sanierung, welche für nächstes Jahr geplant gewesen wäre, rund 1,2 Millionen Franken aufbringen müssen.

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GOSSAU. Die Kolpingfamilie Gossau hat das Stockwerkeigentum im Andreaszentrum an die Katholische Kirchgemeinde Gossau verkauft. Als Mitbesitzerin hätte die Kolpingfamilie für die Sanierung, welche für nächstes Jahr geplant gewesen wäre, rund 1,2 Millionen Franken aufbringen müssen. Dies würde für den Verein – trotz finanzieller Unterstützung seitens der Katholischen Kirchgemeinde – ein Defizit von jährlich rund 48 000 Franken bedeuten. «Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen», sagte Beat Lehmann, Präsident der Liegenschaftskommission der Kolpingfamilie gestern an einer Pressekonferenz. Das habe die Kolpingfamilie am Montag an einer ausserordentlichen Generalversammlung beschlossen. Der Anteil der Kolpingfamilie am Andreaszentrum wurde für 330 000 Franken an die Kirchgemeinde verkauft. Das Renovationsprojekt wird gestoppt, die Kirchgemeinde prüft nun, wie das Andreaszentrum künftig genutzt werden könnte. (daw)