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Körperkultur in der Goldzackhalle

GOSSAU. Die Zukunft der Goldzackhalle im Gossauer Stadtbühlpark ist geklärt. Das Ostschweizer Fitnessunternehmen Update mietet sich für mindestens zehn Jahre ein. Der Standort Gossau wird im Unternehmen einen wichtigen Platz einnehmen.
Ives Bruggmann
Fitness in der Goldzackhalle: Der Geschäftsführer Michael Ammann und der operative Leiter Roger Zürcher vor dem neuen Update-Standort. (Bild: Urs Bucher)

Fitness in der Goldzackhalle: Der Geschäftsführer Michael Ammann und der operative Leiter Roger Zürcher vor dem neuen Update-Standort. (Bild: Urs Bucher)

Wo früher Gummibänder gewebt und später Textilien verkauft wurden, werden schon bald Männer und Frauen ihre Körper stählen. Die Ostschweizer Update Fitness AG mietet sich für mindestens zehn Jahre in die Räume der Josef Breitenmoser AG, kurz Bremo-Textil, ein. Die Zukunft des geschützten Baudenkmals, das in den 50er-Jahren für den Gummibandfabrikanten Gold-Zack erbaut wurde, ist damit geklärt. Die Josef Breitenmoser AG bleibt Eigentümerin der Immobilie und vermietet sie an Update. Nach zehn Jahren kann das Fitnessunternehmen eine Option für weitere fünf Jahre ziehen. Nach 15 Jahren besteht nochmals eine fünfjährige Verlängerungsoption. Auch die Stadt Gossau wurde als mögliche Eigentümerin der Halle ins Spiel gebracht. Der Stadtrat hat jedoch in seiner Antwort auf eine Interpellation von SP-Parlamentarierin Marlis Eeg-Blöchliger bekanntgegeben, dass man auf einen Kauf verzichte (Tagblatt vom 13. Januar).

Architektur ist von Vorteil

Von der auffälligen Architektur, durch die die Halle sowohl nationale als auch internationale Berühmtheit erlangte, profitiert nun das Ostschweizer Fitnessunternehmen. Das auffällige Bogendach mit den sichelförmigen Fensteröffnungen verhindert einen direkten Lichteinfall und ermöglicht dennoch eine hohe Helligkeit in der Halle. «Wie für uns gemacht», freut sich Geschäftsführer und Gründer Michael Ammann über den bevorstehenden Einzug in die Fabrikhalle. Die 2600 Quadratmeter grossen Räume böten ausreichend Platz und viel Helligkeit, dazu besässen sie durch ihre Geschichte eine gewisse Ausstrahlung – und dann noch die optimale Lage. «Schon seit über zehn Jahren sind wir an dieser Halle interessiert», verrät Ammann. Im vergangenen Sommer habe sich dann erstmals eine ernsthafte Chance ergeben. Aus einem zuerst geplanten Kauf mit einem Partner ist nun eine langfristige Miete geworden.

Konkurrenz schläft nicht

Am neuen Standort Gossau hat Update viel vor. «Es gibt einen XXL-Standort mit Gesamtangebot», sagt der operative Leiter Roger Zürcher. Angst vor der Konkurrenz – erst seit einem halben Jahr betreibt auch die Migros auf dem Nafag-Gelände ein Fitnesscenter – hat man bei Update nicht. «Aber natürlich beeinflusst sie das Geschäft. Zudem gibt es Überschneidungen im Angebot», sagt Ammann. Dennoch sei man von der Marke Update überzeugt und behalte auch alles wie bis anhin bei. Im Erdgeschoss werde das Fitnesscenter mit den Geräten untergebracht. Im Untergeschoss gebe es ein Leistungszentrum, ähnlich wie jenes in Uzwil, sagt Zürcher. Zum Angebot gehören dann auch Diagnostik, Physiotherapie und ein Kinderhort.

Lücke geschlossen

Damit verdichtet Update sein Netz in der Ostschweiz weiter. «Gossau war eine Lücke auf der Landkarte», schildert Zürcher. Seit der Eröffnung des ersten Fitnesszentrums 1997 in Wittenbach ist das Unternehmen stetig gewachsen. Bis Anfang 2017 werde es bereits 25 Update-Zentren mit insgesamt rund 450 Mitarbeitern geben. «Wobei viele Mitarbeiter Teilzeit arbeiten», sagt Ammann. «In Gossau werden es inklusive Teilzeitstellen rund 30 Mitarbeiter sein», sagt Zürcher, der in seiner Tätigkeit unter anderem die Leistungszentren sowie den Leistungssport verantwortet. Mittlerweile seien fast 70 Vereine bei Update unter Vertrag. «Auch diese profitieren vom neuen Standort.»

Die Eröffnung des Fitnesscenters ist im Sommer oder Herbst dieses Jahres geplant. Der Zeitpunkt sei abhängig vom Bauverlauf und von Bewilligungen. Viel müsse an den Räumen nicht gemacht werden. «Aufwendig werden vor allem die Nasszellen und die Kursräume», sagt Ammann.

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