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Knall bei der Sana Fürstenland

Die designierte Direktorin der Sana Fürstenland schmeisst hin, bevor sie ihre Aufgabe angetreten hat. Auch zwei weitere Kaderfrauen gehen.
Susanne Niedermann wird doch nicht Direktorin. (Bild: PD)

Susanne Niedermann wird doch nicht Direktorin. (Bild: PD)

Susanne Niedermann hätte die Direktion der Sana Fürstenland AG kommenden Januar übernehmen sollen. Nun hat sie gekündigt, «da sich unterschiedliche Auffassungen über die Funktionsausübung als geschäftsführende Direktorin ergaben», wie der Verwaltungsrat um alt Regierungsrätin Kathrin Hilber gestern mitteilte.

Als Direktorin hätte Niedermann die Leitung der Häuser Espel und Schwalbe übernehmen sollen. Damit hätte sie auch die heutige Espel-Leiterin Beatrice Nigg abgelöst. Doch auch sie habe sich entschieden, «sich beruflich neu zu orientieren», und verzichtet auf ein neues Stellenangebot innerhalb der Sana Fürstenland. Auch Pflegedienst-Leiterin Elisabeth Manser werde das Unternehmen verlassen – beide wegen «unterschiedlicher Auffassungen zum Führungsverständnis». Der Verwaltungsrat der Sana Fürstenland AG bedauere die drei Abgänge, ist der Mitteilung zu entnehmen.

Verwaltungsrätin leitet übergangsmässig

Der Verwaltungsrat habe die Gesamtleitung der Häuser Schwalbe und Espel übergangsmässig und per sofort an Monika Wohler übertragen. «Sie ist sehr führungserfahren, arbeitet seit 2013 engagiert im Verwaltungsrat mit und geniesst dort und auch beim Personal grosses Vertrauen», heisst es weiter. Geschäftsstellenleiterin Regula Bolliger ist per sofort für Personalwesen, Kommunikation und Marketing verantwortlich.

Susanne Niedermann sollte ihr Amt als Direktorin zwar erst Anfang 2017 antreten, war aber schon länger für die Sana Fürstenland tätig. Seit 2015 wirkte sie als Delegierte des Verwaltungsrats für die Unternehmensentwicklung, ein Jahr später übernahm sie in einem Teilpensum die Funktion der Direktorin zur Inkraftsetzung der neuen Organisationsform.

Der Verwaltungsrat der Sana Fürstenland hatte viel Wert darauf gelegt, die Direktion zu besetzen, bevor das neue Alterszentrum im Detail geplant wird. Nun muss er sich erneut auf die Suche machen. Der Gestaltungsplan für das Projekt soll nach der Vorprüfung durch die städtischen und kantonalen Ämter im Frühling 2017 öffentlich aufgelegt werden. Eine für Anfang September angesetzte Informationsveranstaltung zum Neubau wurde abgesagt. Man sei noch nicht so weit, hiess es damals. (jw)

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