Kleine Hotels protestieren

Gasttaxe Der Stadtrat und die Standortförderung möchten die Gasttaxe 2017 von heute 2.50 pro Gast und Übernachtung verdoppeln. Dafür sollen Touristen in den Ostwindzonen 210, 211 und 231 den öffentlichen Verkehr gratis benützen dürfen.

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Gasttaxe Der Stadtrat und die Standortförderung möchten die Gasttaxe 2017 von heute 2.50 pro Gast und Übernachtung verdoppeln. Dafür sollen Touristen in den Ostwindzonen 210, 211 und 231 den öffentlichen Verkehr gratis benützen dürfen. Der Stadtrat legt dem Parlament voraussichtlich heute abend eine Vorlage zur Anpassung des Reglements über die Gasttaxe vor. Die Hotellerie und St. Gallen-Bodensee Tourismus begrüssten die Erhöhung der Gasttaxe zugunsten des öffentlichen Verkehrs, heisst es in der Vorlage ans Stadtparlament.

Doch gestern protestierten die Geschäftsführer von sieben kleinen Hotels in der Stadt in einem offenen Brief an die Parlamentarier. Sie sind der Meinung, eine Erhöhung zum heutigen Zeitpunkt wäre falsch. Zum einen, weil die verdoppelte Gasttaxe sich auf Zimmerpreise in kleinen Hotels prozentual stärker auswirke als in grossen Hotels, zum anderen, weil private Anbieter von Airbnb-Unterkünften keine Gasttaxe erheben müssten und dadurch gegenüber kleinen Hotels, Herbergen oder Pensionen im Vorteil seien. Das Schreiben stammt aus der Feder der Geschäftsführer der Hotels Elite Garni, Schwanen, Weisses Kreuz, Vadian, am Ring, Sporting, Blume. (dwi)