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KIRCHLISTRASSE: Wieder eine Verzögerung

Das alte Schulhaus Rotmonten soll für die Tagesbetreuung der Schüler umgebaut werden. Jetzt blockieren zwei Einsprachen die Umbaupläne.
Elisabeth Reisp
An der Kirchlistrasse 2 gehen die Kinder derzeit noch vorbei. Ab Sommer 2019 sollen sie hier in die Tagesbetreuung gehen. (Bild: Urs Bucher)

An der Kirchlistrasse 2 gehen die Kinder derzeit noch vorbei. Ab Sommer 2019 sollen sie hier in die Tagesbetreuung gehen. (Bild: Urs Bucher)

Elisabeth Reisp

elisabeth.reisp

@tagblatt.ch

Es scheint so, als stünde die familienergänzende Betreuung (FSAplus) für die Schüler von Rotmonten und Gerhalden unter einem schlechten Stern. Bis sie endlich in Betrieb genommen werden kann, wird es noch eine Weile dauern. Gegen das Baugesuch für den Umbau der Liegenschaft an der Kirchlistrasse 2, in der künftig die ausserschulische Tagesbetreuung stattfinden soll, sind zwei Einsprachen eingegangen. Es ist nicht der einzige Stolperstein auf dem Weg zu einem FSAplus-Angebot in Rotmonten.

Zweimal im Parlament behandelt

Im August 2015 musste sich das Parlament zum ersten Mal mit einer Vorlage der Baudirektion zum Umbau der Kirchlistrasse 2 befassen. Damals wurde die Vorlage zur Überarbeitung an den Stadtrat zurückgewiesen. Die Begründung: Das Projekt ist zu teuer, das müsse auch günstiger gehen. Im September 2017 wurde dem Stadtparlament eine abgespeckte Version der Umbaupläne serviert und die Legislative winkte die Vorlage durch. Für 3,1 Millionen Franken soll das ehemalige Schulhaus Rotmonten, das zwischenzeitlich von der Universität St. Gallen genutzt wurde, zu einer Tagesbetreuung umgebaut werden. Ein entsprechendes Baugesuch wurde im Februar eingereicht, nächsten Monat hätten die Arbeiten aufgenommen werden sollen. Somit hätte im Februar 2019 der Betrieb der Tagesbetreuung aufgenommen werden können. Doch nun blockieren zwei Einsprachen das Projekt erneut.

Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner verweist auf das laufende Verfahren und verrät keine Details zum Inhalt der Einsprachen. Er hofft, die Einsprachen bis Mitte Mai erledigt zu haben. Doch die Inbetriebnahme der Tagesbetreuung auf nächsten Februar ist zum geplatzten Traum geworden. «Wir können die Kirchlistrasse 2 frühestens auf das Herbstsemester 2019 eröffnen.»

Es wird eng in Rotmonten

Die Verzögerung verschärft das Platzproblem im Schulhaus Rotmonten zusätzlich. Denn die Nachfrage nach der familienergänzenden Betreuung nimmt zu und die Schülerzahlen steigen, so dass ab nächstem Schuljahr eine zusätzliche Klasse geführt werden muss. Bereits jetzt seien alle Räume mehrfach belegt, selbst die Schulleiterin zügelte ihr Büro in den Hauswartstrakt, um Raum frei zu geben («Tagblatt» vom 27. April).

Um dennoch eine Tagesbetreuung anbieten zu können, lässt die Schule Rotmonten auf dem Gelände des Primarschulhauses ein Provisorium aufstellen. Sechs Container werden in zwei Dreiergruppen zwei Schulzimmer ersetzen. Die provisorischen Unterrichtsräume sind je 55 Quadratmeter gross und für den Schul- und den Betreuungsbetrieb gedacht. Auch dafür musste ein Baugesuch eingereicht werden. Laut Hansueli Rechsteiner sind gegen die Container keine Einsprachen eingegangen.

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