«Kirche muss im Dorf bleiben»

Die Katholische Kirchgemeinde und die Schule Muolen luden am Montag zur Bürgerversammlung ein. Beide Rechnungen und das Budget wurden genehmigt.

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MUOLEN. Robert Gisler, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, informierte an der Kirchbürgerversammlung über den Stand bezüglich Seelsorgeeinheit der Pfarreien Wittenbach-Kronbühl, Häggenschwil und Muolen. Zurzeit sind von 142 Pfarreien 97 in 21 Seelsorgeeinheiten integriert. Die Pfarreien und Kirchgemeinden bleiben bestehen. Die Seelsorgeaufgaben werden von einem Pastoralteam einer Einheit gemeinsam getragen. Zurzeit werde ein Konzept erarbeitet, sagte Gisler. Pfarrei- und Kirchenverwaltungsrat Muolen werden alles daransetzen, die Pfarrei St. Josef bestmöglich in der künftigen Seelsorgeeinheit zu positionieren. «Die Kirche muss im Dorf bleiben.»

Ehrung und Rechnung

Gisler dankte im Anschluss allen, die in irgendeiner Form in der Kirchgemeinde aktiv mitwirken. Für langjährige Tätigkeiten ehrte er: Elisabeth Hug, 30 Jahre Raumpflegerin; Roman Oberholzer, 20 Jahre Chorleiter und Organist; Hermann Müller, 10 Jahre Pfarrer in der Pfarrei Muolen; Schwester Bärbel Aichele, 10 Jahre Mitarbeit in der Pfarrei; Andreas Capol, 10 Jahre als Sakristan.

Die Jahresrechnung 2012 schliesst um rund 20 000 Franken besser ab als budgetiert. Der Rückschlag beträgt etwas mehr als 12 000 Franken. Die Stimmberechtigten hiessen die Rechnung einstimmig gut. Im Jahr 2014 kann die Pfarrei Muolen das 200-Jahr-Jubiläum feiern. «Das Wie steht noch in den Sternen, aber feiern werden wir», kündigte Gisler an.

Zusammenschluss prüfen

Schulratspräsident Roger Eggenberger erklärte an der Schulbürgerversammlung, der Gemeinderat und der Schulrat seien dabei, zu prüfen, ob in Muolen eine Einheitsgemeinde von Politischer Gemeinde und Schulgemeinde sinnvoll sei. Bereits habe eine erste Sitzung stattgefunden. Man werde die Bürger im Mitteilungsblatt oder an Infoveranstaltungen laufend informieren. Beim Schulraum-Erweiterungsbau ist die Schlussabrechnung 114 414 Franken unter den genehmigten 200 000 Franken geblieben. Das sei erfreulich. Aber, dass der Ausbau im Energiestandard von der Bürgerversammlung damals nicht bewilligt wurde, schmerze jetzt, sagte er. Nachträglich könne keine Klimaanlage eingebaut werden. (tk/lom)

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