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KIRCHE: Abenteuer Hüttenbau im Warteggpark

7,5 Tonnen Holz, 12900 Nägel und 23 Kilo Teig: Kinder durften sich bei der Kirche im Park kreativ austoben. Nebst Holzhütte gab es auch kulinarische Verköstigungen.
Die selbstgebauten Holzhütten stehen nun in verschiedenen Familiengärten der Region. (Bild: Willi Nänni)

Die selbstgebauten Holzhütten stehen nun in verschiedenen Familiengärten der Region. (Bild: Willi Nänni)

Manch einer, der in den vergangenen Tagen die warmen Sonnenstrahlen des Frühlings im Rorschacherberger Warteggpark genossen hat, mag sich verwundert die Augen gerieben haben: Woher kommen die Hammer- und Sägegeräusche, vermischt mit Kinderlachen? Was geschieht mit den siebeneinhalb Tonnen Holz, die verteilt auf dem Parkplatz der Kirche im Park herumliegen? Bei näherer Betrachtung wird schnell klar: Hier wird gebaut. Kinderträume, jahrzehntelang auf Eis gelegt, kommen hoch. Vergangene Woche wurde dieser Traum für 62 Kinder und Jugendliche von der zweiten Primarklasse bis zur zweiten Oberstufe Wirklichkeit.

Unter fachkundiger Führung eines erfahrenen Leiterteams werden die kreativen Ideen der jungen Häuslebauer mit 12900 Nägeln in die Bretter gehämmert sowie einigen Kilogramm Schrauben gebohrt. Türen und Fenster werden ausgespart, Bänke und Tische laden ein, Platz zu nehmen. Steile Treppen locken in luftige Terrassen und fordern vom Besucher einiges an turnerischem Geschick. Während die starken Jungs auf der Baustelle schuften, nähen flinke Hände in den Räumen der Kirche im Park Vorhänge, basteln aus alten Jeans stabile Werkzeuggürtel, schmücken Blumenkistchen, tauschen Ideen aus und setzen diese begeistert und fröhlich gestikulierend in die Tat um.

Begreiflich, dass gegen Mittag 62 kleine und 25 grosse Mägen unüberhörbar zu knurren beginnen: Während vier Tagen werden aus 250 Kartoffeln Pommes frites, und fast 23 Kilo Teig verwandeln sich unter Kneten und Backen der fleissigen Pizzaioli zu pikanten Pizze. In fröhlichem Beisammensein wird geplaudert und gelacht. Dazwischen lauschen die Kinder gebannt der lebendigen Erzählung der Jesusgeschichte bis zum Ostergeschehen. Am letzten Tag folgt der krönende Abschluss mit dem Hüttenfest.

Bunter Abend mit zahlreichen Besuchern

Gross ist der Besucherandrang an diesem Donnerstagabend. Projektleiter Pfarrer Peter Mühlematter und der fröhliche Holzwurm heissen die Gäste willkommen und führen durch den Abend. Es gibt Wurst mit Brot, Raclette, Hotdogs, eine süsse, bunte Candybar und Zuckerwatte – sowie genügend zu trinken. Neun bunt geschmückte Hütten, eine schöner als die andere, werden bewundert und besichtigt.

Später am Abend wärmen sich alle an einem knisternden Feuer, und in der Dämmerung vertreiben bunte Lichterketten und Lampions im kleinen Hüttendorf mit ihrem romantischen Licht die nahende Dunkelheit. Dann neigt sich die erlebnisreiche Woche ihrem Ende entgegen. Noch lange werden diese vier Tage in Erinnerung bleiben. Einige der Hütten stehen nun in diversen Familiengärten und laden zu neuen Abenteuern ein. (W.N.)

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