Kinderolympiade am Dorffest

Das Arneggerfest hat bereits Tradition. Bei strahlend schönem Wetter wurden der schnellste Arnegger ermittelt und verschiedene kulinarische Leckerbissen angeboten.

Rafael Rohner
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Spielplausch am Dorffest: Für genaues Zielen gibt es Punkte. (Bild: Rafael Rohner)

Spielplausch am Dorffest: Für genaues Zielen gibt es Punkte. (Bild: Rafael Rohner)

arnegg. Konzentriert versuchen Kinder beim Posten des Feuerwehrvereins mit einer Wasserpumpe das Ziel zu treffen. Die Erwachsenen essen im Fischerstübli selbstgemachte Fischknusperli oder stehen mit einem fruchtigen Drink in der Hand vor der Sommerbar und geniessen die Sonne.

Hunderte Arneggerinnen und Arnegger haben sich am vergangenen Samstag zusammengefunden, um das Arneggerfest zu feiern.

«Dä schnellscht Arnegger»

Entlang der Stationsstrasse gab es Stände, Hüpfburgen und verschiedene Posten für eine Kinderolympiade. Auf der Strasse selber war eine Rennbahn markiert. Darauf rannten über 165 Kinder um den begehrten Titel des schnellsten Arneggers. Eltern und Kinder klatschten und feuerten die Teilnehmer an. Um 15 Uhr starteten als erste die drei Jahre alten Kinder der Kategorie «Hosenknöpfe». Für sie schien die Strecke etwas lang, umso stolzer strahlten sie dafür nach dem Erreichen der Ziellinie.

Wasserspritzen und Ponyreiten

An der Kinderolympiade galt es, an verschiedenen Posten möglichst viele Punkte zu sammeln. Jeder Stand hatte passend zum jeweiligen Thema eine Aufgabe für die Kinder bereit. So fischten die Kinder beim Fischerstübli mit einer magnetischen Angelrute Plastikfische aus einer Kiste. Beim Feuerwehrverein mussten sie mit einem Schlauch Wasser in einen Behälter spritzen. Der Behälter wurde gewogen und die Punkte dementsprechend verteilt. Ein weiterer Posten war Stickball, und das Beachbeizli organisierte ein Matratzenweitspringen.

Besonders beliebt bei den Kindern war das Pony- oder Eselreiten. Dies obwohl sich Bimbi, der kleine Esel, hin und wieder ganz schön störrisch verhielt.

Der Koch verrät sein Rezept

Bei den Erwachsenen hingegen schien besonders das Essen beliebt. «Solch gute Fischknusperli habe ich noch nie gegessen», sagte ein sichtlich zufriedener Gast im Fischerstübli.

Als er den Koch nach seinem Rezept fragte, schmunzelte der: «Die sind so gut, weil wir die Fische eigenhändig aus der Ostsee bei Dänemark gefischt haben.» Aber auch die selbstgemachten Fajitas im Volley-Plaza oder die währschafte Grillkost der Feuerwehrleute schmeckte den Arneggern.

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