Kinderfest-Jetons fürs Einkaufswägeli

Es ist jedes Mal dasselbe. Nach jedem Open Air, nach jedem Fest bleiben sie im Portemonnaie liegen, diese Depot-Jetons. Man hatte sie noch zurückgeben wollen, hatte noch daran gedacht, aber dann… Auch am Kinderfest wieder.

Roger Berhalter
Merken
Drucken
Teilen

Es ist jedes Mal dasselbe. Nach jedem Open Air, nach jedem Fest bleiben sie im Portemonnaie liegen, diese Depot-Jetons. Man hatte sie noch zurückgeben wollen, hatte noch daran gedacht, aber dann… Auch am Kinderfest wieder. Man hat ein paar gemütliche Stunden oben auf der Wiese verbracht, ist dann wieder in die Stadt hinunter gestiegen – und hat erst zu spät gemerkt, dass man da ja noch hätte Depot holen können.

Die Farbe wechselt

Mehr als 25 000 der violetten Jetons waren am Kinderfest im Umlauf. Wer noch immer einen davon im Portemonnaie hat, für den gibt es hiermit eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Die Stadt verwendet zwar bei allen städtischen Veranstaltungen die gleichen Jetons, vom St. Galler Fest übers OpenAir bis zum New-Orleans-Festival und dem Jahrmarkt an der Olma. Doch wechseln die Jetons jedesmal die Farbe. Dies, damit Schlaumeier nicht mit unterschiedlich hohen Depotbeträgen Geld verdienen können – also bei billigen Festen Jetons sammeln und diese bei teuren Festen wieder zurückgeben. (Klingt aufwendig, kam aber tatsächlich vor.) Mit anderen Worten: Die Kinderfest-Jetons wird man niemals wieder irgendwo zu Bargeld machen können.

Passt in jeden Schlitz

Und jetzt die gute Nachricht: Die Jetons haben exakt die Grösse eines Zweifränklers und lassen sich deshalb bestens zum Einkaufen verwenden. Kein Münz in der Tasche? Kein Problem. Jeton zücken und in den Schlitz stecken, schon löst sich das Einkaufswägeli aus dem Schloss. Schon praktisch, so ein Kinderfest.