Kenner alter Handschriften

ST. GALLEN. Das «Comité International de Paléographie Latine», eine Gelehrtenvereinigung zur Erforschung der alten lateinischen Handschriften, führt von heute Mittwoch, 11. bis Samstag, 14. September, seinen XVIII. Kongress in St. Gallen durch.

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ST. GALLEN. Das «Comité International de Paléographie Latine», eine Gelehrtenvereinigung zur Erforschung der alten lateinischen Handschriften, führt von heute Mittwoch, 11. bis Samstag, 14. September, seinen XVIII. Kongress in St. Gallen durch. Nach 1979 ist es das zweite Mal, dass die Gallusstadt mit ihrer über 1200jährigen Bibliothekstradition als Tagungsort gewählt wurde. Über 100 Teilnehmer aus Europa und Übersee werden an diesem Kolloquium erwartet. Sie werden sich in über vierzig Vorträgen mit dem Thema des Skriptoriums beschäftigen, das heisst mit den Schreibstätten in den mittelalterlichen Klöstern, wo die Handschriften geschaffen wurden.

Heute Mittwochabend, 19.30 Uhr, findet im Festsaal des Stadthauses ein öffentlicher Vortrag statt – eine Gedenkveranstaltung für Albert Bruckner (1904 bis 1985), den grossen Pionier der Paläographie und Handschriftenkunde in der Schweiz. (red.)