Keine verschärften Grenzkontrollen

REGION. Trotz des nach wie vor tiefen Eurokurses werden gemäss Andrea Schmid, Informationsbeauftragter der Grenzwachtregion St. Gallen, nicht auffällig mehr Einkaufstouristen an den Zollübergängen im Rheintal festgestellt.

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REGION. Trotz des nach wie vor tiefen Eurokurses werden gemäss Andrea Schmid, Informationsbeauftragter der Grenzwachtregion St. Gallen, nicht auffällig mehr Einkaufstouristen an den Zollübergängen im Rheintal festgestellt. Die Grenzwache sei sich aber bewusst, dass derartige Kursverschiebungen einen Einfluss auf den Einkaufstourismus haben könnten. Dieser werde jedoch regelmässig auch saisonal durch Ferien oder Festtage beeinflusst und sei nichts Neues.

Darüber, ob die Grenzwache unbewachte Zollübergänge – etwa jenen in Rheineck – aufgrund der aktuellen Situation um den Einkaufstourismus vermehrt kontrolliert, kann Schmid keine Auskunft gegeben. Alleine wegen eines erhöhten Einkaufsverkehrs würden aber keine verstärkten Kontrollen gemacht. Die Einsatzschwerpunkte würden viel mehr auch jetzt nach Schmuggel von Waffen oder Drogen, grenzüberschreitender Kriminalität oder dem Schlepperwesen ausgerichtet. Der Fokus liege seit jeher auf dem organisierten und gewerbemässigen Schmuggel. (ale)