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Keine Mastschweine mehr im Gebiet Hinterhof

Aufatmen in Untereggen: Die etwa 100 Mastschweine, die ein Landwirt provisorisch bei sich aufgenommen hat, sind weg. Sie waren in den vergangenen Wochen Grund für Unmut im Gebiet Hinterhof wie auch im Dorf.

UNTEREGGEN. Nachbarn und Kollegen aus der Patsche helfen ist lobenswert. Nur kann das manchmal auch zu Ärger und unschönen Situationen führen. Wie kürzlich in Untereggen.

Dabei ging es um ungefähr 100 Mastschweine, die ein Landwirt in Hinterhof vorübergehend bei sich aufnahm, um einem Kollegen aus der Patsche zu helfen. Er sei darüber informiert worden, schreibt Gemeindepräsident Roger Böni im Mitteilungsblatt. Er habe Verständnis gezeigt und, wenn auch «mit wenig Begeisterung», von diesem Vorhaben Kenntnis genommen. Besagter Landwirt habe ihm zudem mehrmals versprochen, dass die Schweine bis 31. August wieder vom Hof sein werden.

Frist verstrich

Es kam anders. Der 31. August kam und ging. Die Schweine blieben. Und Bewohner im Gebiet Hinterhof mussten noch länger Immissionen in Kauf nehmen. Einige von ihnen meldeten sich auf der Gemeindeverwaltung. «Und zeigten nach Erklärungen Verständnis für die Situation», sagt Roger Böni. Trotzdem: Es musste etwas geschehen. So setzte der Gemeinderat dem Bauern eine letzte Frist: 30. September. Das war vergangenen Donnerstag. Tags darauf hätten sie einen Kontrollgang unternommen, sagt Gemeinderatsschreiber Martin Brandes auf Anfrage unserer Zeitung. Das Resultat: Noch etwa zehn Schweine hätten sich auf dem Hof befunden. Die Erklärung des Landwirts: Der Tiertransporter sei zu klein gewesen.

Gestern Montag, nach einem erneuten Kontrollgang, kam die Entwarnung: Alle Mastschweine seien weg, und die Aufräumarbeiten hätten begonnen, sagt Martin Brandes.

Es kommt nicht mehr vor

Etwas bleibt: «Ich bin sehr enttäuscht, dass mein Vertrauen, das ich dem Bewirtschafter entgegengebracht habe, missbraucht wurde», schreibt Gemeindepräsident Roger Böni. Und weiter: «Ich versichere, dass in Zukunft keine solchen Tierhaltungen – provisorisch oder nicht provisorisch – stattfinden werden.» (mb.)

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