Keine EHEC-Keime in St. Gallen

Gefordert war das AVSV im Juni wegen der EHEC-Erkrankungen in Deutschland. Getestet wurden Lebensmittel wie Sprossen, Salate, Tomaten, Gurken, Aprikosen, Pfirsiche oder Erdbeeren, die roh gegessen werden. Keine der 90 Proben enthielt den berüchtigten Darmkeim.

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Gefordert war das AVSV im Juni wegen der EHEC-Erkrankungen in Deutschland. Getestet wurden Lebensmittel wie Sprossen, Salate, Tomaten, Gurken, Aprikosen, Pfirsiche oder Erdbeeren, die roh gegessen werden. Keine der 90 Proben enthielt den berüchtigten Darmkeim.

Normale Escherichia-Kolibakterien (E. coli) sind laut Pius Kölbener ungefährlich. Im mildesten Fall wird eine Infizierung gar nicht erkannt oder nur als leichter Durchfall wahrgenommen. Aber auch diese Bakterien haben nichts auf Lebensmitteln oder im Trinkwasser verloren. Deshalb werden regelmässig Proben genommen und im Labor untersucht.

Neben den eher harmlosen E. coli gibt es aber auch eine Reihe von Keimen mit einem krankheitsauslösenden Potenzial. EHEC gehört zu einer Gruppe von Kolibakterien, die Toxine produzieren und ausscheiden können. Diese Gifte verursachen bei Menschen schwere Erkrankungen. Ungefähr zehn von hundert Erkrankten sterben sogar daran. (lic)

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