Kein Verständnis für Umweltverbände

Mörschwil Der Mörschwiler Gemeinderat ist «enttäuscht» von WWF und Pro Natura. Er könne nach wie vor nicht nachvollziehen, weshalb die beiden Umweltverbände der Aufnahme des Deponiestandorts Aachen in den kantonalen Richtplan zugestimmt haben, heisst es im Mitteilungsblatt.

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Mörschwil Der Mörschwiler Gemeinderat ist «enttäuscht» von WWF und Pro Natura. Er könne nach wie vor nicht nachvollziehen, weshalb die beiden Umweltverbände der Aufnahme des Deponiestandorts Aachen in den kantonalen Richtplan zugestimmt haben, heisst es im Mitteilungsblatt. Wenn es tatsächlich zu einem Deponieprojekt Aachen komme, werde man rechtliche Schritte prüfen.

Der Gemeinderat hatte seinen Unmut über die Aufnahme des Deponiestandorts in den Richtplan schon in der Vernehmlassung kundgetan. Mörschwil habe sein Soll erfüllt, nebst den aktuellen Projekten Unterbüel und Riederen habe es in der Gemeinde auch in den vergangenen Jahrzehnten Deponien gegeben. Auch 127 Privatpersonen setzten sich mit ihrer Unterschrift gegen den Standort ein – erfolglos.

Nach Aufnahme des Deponiestandorts Aachen wollte der Gemeinderat von den Umweltverbänden wissen, weshalb sie sich positiv zur Deponie geäussert hatten. Das Gebiet würde aufgewertet, erklärten sie, etwa durch Offenlegung eingedolter Bäche (Tagblatt vom 20. August). Die komplette Stellungnahme der Verbände findet sich unter www.moerschwil.ch. (jw)