Kein Klimaschock und andere Rosinen

Das Statistische Jahrbuch 2011 der Stadt St. Gallen ist erschienen. Es enthält eine enorme Fülle von Daten, viele interessante und manchmal sogar ganz erstaunliche Ergebnisse.

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St. Gallen – Stadt im Wachstum bei leicht kühleren Temperaturen. (Bild: Urs Jaudas)

St. Gallen – Stadt im Wachstum bei leicht kühleren Temperaturen. (Bild: Urs Jaudas)

Eine klare Einteilung erleichtert den Zugang zum neuen statistischen Jahrbuch der Stadt. Es ist gegliedert in vier Hauptkapitel – «Menschen», «Natur und Infrastruktur», «Wirtschaft» sowie «Gesellschaft» – und 17 Unterkapitel. Jeder findet nach seinem Gusto aufschlussreiche Angaben, fussend auf grafischen Statistiken, unterstützt mit Kommentaren.

Vergleiche mit andern Städten

Stadtpräsident Thomas Scheitlin verweist in seinen einleitenden Worten darauf, dass St. Gallen «als zukunftsorientiertes Wirtschaftszentrum der Ostschweiz auch im vierten Jahr in Folge gewachsen ist». Genaugenommen lebten 72 959 Menschen Ende 2010 in der Stadt. 1970 waren es aber noch 80 852: Vergleiche über Jahre hinweg und mit andern Städten ergeben ebenfalls Aufschlüsse. Gar erstaunlich nimmt sich im Kapitel Klima die Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperatur seit 2000 aus: 9,4 Grad war damals der Höchstwert. Nachher ging es mit Schwankungen abwärts bis auf 7,6 Grad im Jahr 2010.

Im Internet und als Buch

Weitere Rosinen lassen sich beim Verkehr (kein Zuwachs mehr in der Stadt), bei den Statistiken zu Arbeitsplätzen, Pendlerverhalten, Einkommen, Energieversorgung und so weiter herauspicken. Das Jahrbuch ist im Internet unter der Adresse www.statistik.stadt.sg.ch verfügbar und kann auch für 30 Franken bei der Standortförderung der Stadt (Telefon 071 224 57 79) bestellt werden. (th)

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