Kein Feuerwerk ohne Regeln

Wer am 1. August nicht nur Korken, sondern auch Böller knallen lassen will, muss sich an Regeln halten. Die Stadtpolizei sagt, welche. Besondere Rücksicht soll den schreckhaften Haus- und Wildtieren gelten.

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Legende (Bild:)

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Die Stadtpolizei St. Gallen hat wie jedes Jahr ihre Empfehlungen und Regeln zur Benützung von Feuerwerk am 1. August bekanntgegeben. Dazu gehört zum Beispiel, dass das Abbrennen von Feuerwerk und Knallkörpern nur am Schweizer Nationalfeiertag erlaubt ist, nicht aber an den Tagen zuvor. Dies, obwohl der Verkauf von Raketen bereits vergangene Woche gestartet ist. Beim Abbrennen des Feuerwerks müssen ausserdem die Sicherheitsbestimmungen, welche auf jedem Produkt vermerkt sind, eingehalten werden. So dürfen gewisse Produkte nur durch Personen, die über 18 Jahre alt sind, gezündet werden. Leider seien immer wieder Unglücksfälle zu beklagen, die durch Unvorsichtigkeit oder nicht fachgerechten Umgang mit den Feuerwerkskörpern verursacht werden, schreibt die Stadtpolizei weiter.

Tiere in Panik

Feuerwerk, insbesondere Knallkörper, versetzen Tiere immer wieder in Angst und Schrecken. Betroffen davon sind nicht nur Wildtiere, auch Haustiere gerieten dadurch in Panik. Die Stadtpolizei empfiehlt daher, auf Knallkörper zu verzichten. Tiere benutzen Holzhaufen gerne als Unterschlupf. Deshalb soll der Funken frühestens am Vortag aufgeschichtet werden, da er beim Abbrennen zur Todesfalle für Kleintiere wie Igel, Mäuse oder Schlangen werden kann.

Funken anmelden

Wer für den Abend des Nationalfeiertages einen Funken plant, soll dies frühzeitig beim Amt für Umwelt und Energie anmelden. Es besteht eine Meldepflicht. Im Internet ist ein Merkblatt verfügbar, das über den Aufbau und Umgang mit dem Funken informiert. (pd/lgh)

Feuerwerksraketen vor weiss (Bild: (71446294))

Feuerwerksraketen vor weiss (Bild: (71446294))