Kein Anschluss im Güterbahnhof

Vor wenigen Jahren hat die Stadtbevölkerung mit der Annahme des Reglements für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung ein Bekenntnis zur Förderung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs abgegeben. Nun wird mit der sogenannten Teilspange ein Autobahnanschluss in die Liebegg geplant.

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Vor wenigen Jahren hat die Stadtbevölkerung mit der Annahme des Reglements für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung ein Bekenntnis zur Förderung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs abgegeben. Nun wird mit der sogenannten Teilspange ein Autobahnanschluss in die Liebegg geplant. Dazu unter dem Güterbahnhof ein unterirdischer Kreisel mit Ausfahrten in die Ober- und die Geltenwilenstrasse. Dadurch würde das Autofahren aus dem Appenzellerland auch in die Stadt noch attraktiver, dies mit allen negativen Folgen für die Stadtbevölkerung. In naher Zukunft kann man dank der Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen bequem, schnell und umsteigefrei alle AB-Haltestellen der Stadt erreichen. Die Anschlüsse an die Züge, Postautos und Busse am Hauptbahnhof werden optimal. Deshalb darf ein wesentlicher Umsteigeeffekt auf den öV erwartet werden. Darum am 28. Februar Ja zur Initiative «Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss». Der Stadtrat muss sich gegen diese Geldverschleuderung einsetzen.

Johann Bollhalder

Paul-Brandt-Strasse 53,

9000 St. Gallen

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