Kaum jemand geht an die Urne

Raffaele Ferdinando Schacher,
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Wir sprechen nicht zufällig vom «Wahlgang». Früher musste man(n), später auch Frau, an die Wahlurne gehen. Physische Präsenz war unabdingbar. Dann kam die «Briefwahl». Ein ideales Instrument, gerade in unserem direktdemokratischen System, wo man mehr als alle vier Jahre abstimmen muss. Die spannende Frage ist für mich: Was kommt in fünf, zehn oder zwanzig Jahren? Gelten dann Briefe als etwas «Exotisches»? Gibt es dann nur noch das «elektronische Voting»? «Twitterleicht», aber auch mit manipulativer Sprengkraft.

Raffaele Ferdinando Schacher,

Löwengartenstrasse 15, Rorschach