«Katharina die Kühne» auf der Suche nach dem Mörder

Die Premiere der Kriminalkomödie «Katharina die Kühne» war ein voller Erfolg. Die St. Margrether Theatergruppe Heldsberg erntete viel Lob und Anerkennung für die Leistungen vor und auch hinter der Bühne.

Merken
Drucken
Teilen
Wer hier die Frage stellt, das ist nicht immer ganz klar. (Bild: Bea Sutter)

Wer hier die Frage stellt, das ist nicht immer ganz klar. (Bild: Bea Sutter)

St. Margrethen. Die Geschichte der Theatergruppe Heldsberg im Rheinausaal beginnt mysteriös: Die Putzfrau Katharina Pfister (Karin Nadig) entdeckt die Leiche ihres Chefs Lukas O. Manz (Michael Weder). Doch als Polizeimann Stubenrauch (Peter Grundlehner) eintrifft, ist der Tote verschwunden. Der Ärger ist vorprogrammiert, als der erkältete Polizeikommissar Heiri Koller (Röbi Steiger) mitten in der Nacht aus dem Bett geholt werden muss. Katharina erkennt in ihm ihre Liebe aus der Schulzeit. Sie duzt ihn unverfroren und mischt sich in seine Ermittlungen ein. Alle gelten als tatverdächtig: die erfolglos in ihren Chef verliebte Sekretärin Marianne Seitz (Ruth Meier), die Ehefrau Rita Manz (Corinna Fürer) und der Angestellte Roby Wegmann (Hanspeter Bischof). Und sogar Katharina selbst, da ihr Chef ihrem Mann gekündigt hatte.

Plötzlich taucht aber die vermeintliche Leiche quicklebendig wieder auf. Gefunden wird dafür ein anderer Toter. Der wieder lebendig gewordene Manz soll den Liebhaber seiner Frau umgebracht haben. Dass der Polizist Stubenrauch eher hinderlich als hilfreich ist, dafür aber Katharina nie den Mund halten kann, bringt Kommissar Koller fast zur Verzweiflung. Doch dank Katharinas kriminalistischem Talent kann der Fall schliesslich gelöst werden.

Regie des Zweiakters von Jack Popplewell führte Rolf Hanselmann. Das Publikum war begeistert von der schauspielerischen und pointenreichen Aufführung der Theatergruppe. (bea)

Weitere Aufführungen: Mittwoch, 16. März, 19.30 Uhr, Freitag, 18. März, 19.30 Uhr, Samstag, 19. März, 20 Uhr, Sonntag, 20. März, 17 Uhr